Zwei weitere Menschenleben hat das Corona-Virus im Landkreis gefordert. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen auf 24, teilt das Landratsamt Bad Kissingen am Montag mit. Demnach waren beide über 80 Jahre alt und hatten mehrere Vorerkrankungen. Eine der Personen wohnte im Parkwohnstift, die andere Person zu Hause. Insgesamt sind heuer im Landkreis 24 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet waren, verstorben.

Im Parkwohnstift Bad Kissingen haben sich 14 weitere Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims mit Covid-19 infiziert.

Im Seniorenzentrum St. Elisabeth in Münnerstadt wurden vier Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen positiv getestet, ein Schnelltest verlief bei allen Bewohnern negativ.

Im Seniorenzentrum Waldenfels in Bad Brückenau wurden zwei Bewohner positiv auf Covid-19 getestet. Die Personen der betroffenen Ebene wurden isoliert, fürs gesamte Pflegeheim gilt ein Besuchsverbot. Am Samstag wurden alle Bewohnerinnen und Bewohner abgestrichen, das Ergebnis steht noch aus. Ein Schnelltest bei Mitarbeitern verlief negativ.

Am Montag liegen im Landkreis 23 neue Coronafälle vor. Aktuell sind 298 Menschen mit dem Virus infiziert; gegenüber dem Vortag gilt keine weitere Person als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Gesundheitsamtes 173,4. Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 1305 Coronafälle bestätigt. Als gesundet gelten inzwischen 983 Personen. 410 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden momentan 32 Personen. Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Altlandkreise auf: Bad Kissingen (174), Hammelburg (43), Bad Brückenau (81). Zu den steigenden Zahlen im Altlandkreis Bad Brückenau tragen aktuell unter anderem zwei Faktoren bei, teilt das Landratsamt auf Nachfrage mit: Die Nachbarlandkreise Main-Kinzig-Kreis und Fulda weisen mit 307 beziehungsweise 238 hohe Inzidenzen aus. Pendler könnten das Virus mit in den Landkreis/die Region um Bad Brückenau gebracht haben. Einige Bürger stecken sich offensichtlich während der Arbeit an. Ansonsten sei das Infektionsgeschehen diffus. red