Gruppenfotos, Interviews, Feierlichkeiten. All das war geplant anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Caritas-Sozialstation Rita Wagner Haßfurt/Ebern. Durch den Corona-Lockdown wurde daraus zwar nichts, der Grund zur Freude bleibt aber bestehen, wie die Caritas unterstreicht.

Am 1. April 1980 begannen in der neuen Caritas-Sozialstation Rita Wagner in Haßfurt mit Außenstelle in Ebern der Leiter, zwei Ordensschwestern, zwei in Vollzeit beschäftigte Schwestern, fünf Teilzeitkräfte und eine Praktikantin ihren Dienst. Heute kümmern sich insgesamt 65 Mitarbeiter, darunter Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte um alte, kranke und demente Menschen, damit diese so lange wie möglich in ihrer häuslichen, vertrauten Umgebung leben können.

Gerade im Jahr der Corona-Pandemie, in der ein Besuch von Angehörigen und Freunden zeitweise per Gesetz ausbleiben musste, war und ist der ambulante Dienst geschätzt.

Weiterhin gibt es noch zu wenige Fachkräfte, um den stetig steigenden Bedarf in der Pflege zu decken. "Umso mehr freut es mich, dass wieder zwei langjährige Mitarbeiterinnen den Schritt zur Ausbildung wagten. Heute kann ich zur bestandenen Altenpflege-Prüfung gratulieren", freut sich Sabine Paeth, die Leiterin der Sozialstation.

Sonja Schneidawind und Michaela Reuter sind bereits lange Jahre im Dienst der Sozialstation. Vor drei Jahren haben sie sich entschlossen, die Ausbildung zur Altenpflegerin anzufangen. Beide sind jetzt examinierte Altenpflegefachkräfte. red