Fällt die Kinderbetreuung am Buß- und Bettag heuer aus? Viele Eltern müssen am heutigen Mittwoch arbeiten, ihre Kinder dagegen haben schulfrei. Der Buß- und Bettag am heutigen Tag stellt somit manche Eltern vor ein Betreuungsproblem. Heuer verschärft die Corona- Pandemie die Situation zusätzlich.

Jedes Jahr stellt sich für Eltern die gleiche Frage: Wohin mit den Kindern am Buß- und Bettag? Denn auch wenn dieser Tag, der heuer auf den 18. November fällt, in Bayern kein Feiertag ist, haben die Kinder schulfrei. Für viele Eltern war es schon vor der Corona-Pandemie nicht einfach, eine Betreuung für den Nachwuchs zu organisieren, in diesem Jahr kommen weitere Herausforderungen hinzu.

In der Vergangenheit haben sich viele Arbeitgeber etwas einfallen lassen. Bei der Stadt Würzburg zum Beispiel ist der Kindermitbringtag schon fest etabliert.

Notbetreuung an Schulen

Die Kinder bei Oma und Opa unterzubringen, ist nicht zu empfehlen. Zugleich verzichten wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr viele Arbeitgeber auf Aktionen wie Kindermitbringtage. "Die Sicherheit steht im Vordergrund", betonen Experten. Eine Durchmischung von Kindern aus unterschiedlichen Schulen sei zu riskant. So sehen es viele Einrichtungen, die in den vergangenen Jahren ein besonderes Programm für die Kinder geboten haben.

Aber an vielen Schulen gebe es wie in den vergangenen Jahren eine Notbetreuung für die Kinder, die zu Hause nicht betreut werden können, berichten Schulleiter aus verschiedenen fränkischen Regionen. Zu überprüfen, wie hoch der Betreuungsbedarf ist, sei derzeit Aufgabe der Schulen. Für die bayerischen Lehrer entfällt der Unterricht am Buß- und Bettag. Dafür stehen für sie Fortbildungen, Online-Schulungen und pädagogische Konferenzen auf ihrem Stundenplan. rs