Das Sommerbad hat wieder seine Pforten für die neue Badesaison geöffnet. Wie Bürgermeister Hermann Anselstetter (SPD) bei der letzten Inspektion des Badegeländes feststellte, wurde ein großer Schwerpunkt darauf gesetzt, die Kinder- und Familienfreundlichkeit im Sommerbad nochmals zu stärken.
Da das Kinderplanschbecken immer erst im Lauf des Vormittags in die Sonne rückte, wurden Bäume gefällt. Jetzt scheint die Morgensonne schon von Beginn an voll auf das Becken. Das Zweite, was im Bereich Kinder- und Familienfreundlichkeit einmalig ist, das ist, dass Wirsberg einen Famillien-Donnerstag anbietet. In den letzten Jahren war es notwendig, dass mindestens ein Erziehungsberechtigter dabei war, um den Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre freien Eintritt zu gewähren. Bürgermeister Anselstetter: "Das haben wir jetzt im Marktgemeinderat beschlossen, dass wir das mit dem Elterneintritt weglassen. Jetzt haben alle Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr am Donnerstag ohne Einschränkungen freien Eintritt. Das ist angesichts der Rahmenbedingungen, die man bei einem Bad mit dem Defizit hat, wirklich eine große Besonderheit." Weiter Gültigkeit hat auch der vergünstigte Eintrittspreis für Berufstätige von 17 Uhr bis zur Schließung des Bades um 19.30 Uhr, der bislang sehr stark in Anspruch genommen wurde.
Auch im Bereich der Badetemperaturen wird der Markt Wirsberg noch einmal eine "Schippe" drauf legen. Der Bürgermeister dazu: "Wir sind eines der wärmsten Bäder, obwohl manche das Gegenteil behaupten." Die Wasserrutsche ist mit ihren 117 Metern die längste Wasserrutsche Frankens und der absolute Renner in Wirsberg. Zum Anschwimmen durch die DLRG-Ortsgruppe, die wie immer mit dem symbolischen Aufziehen der DLRG-Fahne verbunden wurde, wünschte der Bürgermeister eine sonnige und spaßreiche Badesaison. Rei