JOsef Hofbauer

Politik geht jeden an. Entscheidungen, die von den Regierungsparteien in Berlin getroffen werden, wirken sich auch auf die Bürger im Landkreis Forchheim aus. Dies gilt für den Bundesverkehrswegeplan, in dem geregelt wird, ob eine Südumgehung von Forchheim gebaut wird oder nicht ebenso wie für die Grundsatzentscheidung zur Asylpolitik oder zur Pflege hilfsbedürftiger Angehöriger.
Aus diesem Grund wollen "Radio Bamberg" und "Fränkischer Tag" (FT) am 11. Juli ab 19.30 Uhr in der Aula des Herder-Gymnasiums in Forchheim den Direktkandidaten, die sich um den Einzug in den Deutschen Bundestag bewerben, auf den Zahn fühlen. Dabei gibt es eine Beschränkung auf jene Parteien, die erwartungsgemäß im kommenden Bundestag vertreten sein werden. Die Kandidaten der Marxistisch-leninistischen Partei Deutschlands (MLPD), der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) oder von "Die Partei" müssen sich daher mit Plätzen im Zuhörerraum begnügen.
Bei der Podiumsdiskussion mit Moderator Christopher Fleith und Co-Moderator Josef Hofbauer geht es nicht darum, wie CDU/CSU oder SPD regieren wollen oder wie sich die AFD auf ihre Oppositionsrolle vorbereitet. Stattdessen müssen die Kandidaten ganz konkret Stellung nehmen, wie sie beispielsweise die medizinische Versorgung auf dem Lande sicherstellen wollen oder welche Maßnahmen notwendig sind, damit es sich Menschen leisten können, ihre Angehörigen Zu Hause selbst pflegen zu können. "Was läuft schief angesichts einer Zwei-Klassen Medizin?" Oder: "Werden alle Flüchtlinge in Forchheim wieder in ihr Heimatland zurückgeschickt?" Oder: "Wer darf unter welchen Umständen bleiben?"
Maximal können 240 Gäste an der Podiumsdiskussion teilnehmen. Noch sind einige Plätze in der Aula des Herder-Gymnasiums frei. Anmeldungen werden unter 0951/188108 oder auf www.infranken.de/abovorteil von 8 bis 17 Uhr entgegengenommen.