Das Frühlingserwachen hinterlässt auf dem Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Bamberg-Coburg seine Spuren: Im Stadtgebiet Coburg sank die Zahl der Arbeitslosen um 54 und beträgt damit aktuell 1291. Im Agenturbezirk sind insgesamt 12 997 Menschen ohne Arbeit, insgesamt profitieren alle Kreise von der saisonal bedingten Entwicklung, wie aus dem Arbeitsmarktbericht hervorgeht. Von den Wiedereinstellungen nach der Winterpause waren zu gut zwei Dritteln Männer betroffen.
Gegenüber dem Vorjahresmonat reduzierte sich die Arbeitslosigkeit somit um 48 Personen beziehungsweise um 3,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote im Stadtgebiet Coburg lag bei 5,8 Prozent. Die Agentur für Arbeit kann einen Rückgang von 348 Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. In Coburg waren 6,1 Prozent arbeitslos gemeldet.
Im abgelaufenen Monat meldeten die Arbeitgeber aus dem Stadtgebiet 161 sozialversicherungspflichtige Stellen. Dies sind zwar 13 weniger als vor einem Jahr, jedoch sind im Bestand aktuell 578 Arbeitsplatzangebote, sodass es 58 mehr als im März 2015 sind.


Zahlen im Landkreis

Im Landkreis Coburg verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 104 und liegt aktuell bei 1871. Im Vergleich zum März vor einem Jahr waren das 189 Erwerbslose - oder umgerechnet 9,2 Prozent - weniger. Die Arbeitslosenquote betrug 3,8 Prozent, im Vorjahr lag diese noch bei 4,2 Prozent.
212 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote konnte der Arbeitgeberservice aus dem Landkreis entgegennehmen. Dies waren 8,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Bestand gibt es 685 Jobangebote, 22,5 Prozent mehr als im Vorjahr.


Ausbildungssituation im Bezirk

Die Anzahl der bei der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg gemeldeten Berufsausbildungsstellen sei nach einem leichten Rückgang im Vorjahr wieder deutlich - um insgesamt 325 Stellen - auf 4411 angestiegen. Aktuell seien davon noch 2389 unbesetzt, wie dem aktuellen Bericht zu entnehmen ist. Rein statistisch würden demnach auf 100 gemeldete Bewerber 127 Ausbildungsstellen entfallen.
Die Entwicklung hin zu einem Bewerbermarkt habe sich weiter verfestigt und biete auch Jugendlichen Chancen, deren Potenziale bislang noch nicht ausreichend genutzt werden konnten. Brigitte Glos von der Agentur weiß: "Die Perspektiven für unsere Bewerber sind so gut wie selten." red