Und noch einmal zur Hannes-Strehly-Straße wird uns geschrieben:

Wie viel Geräuschbelastung will ein Teil des Kulmbacher Stadtrats den direkten Anwohnern, die gegenüber des Grundstücks in der Hannes-Strehly-Straße wohnen, das bebaut werden soll, noch zumuten? Die Häuser standen bereits, als die drei Sportplätze des ATS-Kulmbach gebaut wurden. Die Geräuschentwicklung bei Fußballspielen und Training ist oftmals nervig. Vor allem dann, wenn das Training bis in die Abendstunden geht, wenn die Anwohner ihre Ruhe auf Terrasse und Balkon suchen.

Aber auch am Sonntag werden die Anwohner von lauter Musik und Geschrei während der Spiele beschallt. Vom Tennisplatz dringt zudem das Plop- plop herüber. Und bei Westwind ist die B 85 deutlich zu hören. Dennoch zeigten die Anwohner immer Toleranz und verzichteten auf Beschwerden.

Zudem kommt die Bespielung des Sportplatzes der Werner-Grampp-Schule. Das klingelnde Geräusch, wenn der Ball gegen den Metallzaun prallt, ist sehr unangenehm. Und auch das Pausengeschehen, das in Coronazeiten in den unteren Bereich gelegt wurde, ist für die Nerven nicht ohne.

Und dennoch hat sich nie jemand beschwert, da das Förderzentrum wichtige Aufgaben erfüllt und die Schüler Aufmerksamkeit und Toleranz verdienen.

Nun aber sollen hier an die 20 bis 30 Wohnungen entstehen. Eine weitere Lärmbelastung für die Anwohner. Baulärm, schlagende Autotüren und die Befürchtung zugeparkter Straße, da die Plätze in der Tiefgarage nicht reichen werden.

Zudem die Überschwemmungssituation in der Fröbelstraße. Entschieden durch CSU, WGK und FDP, obwohl bis Dienstag der neue Plan, den es scheinbar gibt, noch nicht mal im Bauamt ausgelegen hat. Wen vertritt der Stadtrat noch? Die Hoffnung auf positive Nachrichten hat sich zerschlagen. Die stärkste Währung in der Stadt Kulmbach ist wohl immer noch "Vitamin B."

Michael Kürschner

Kulmbach