Die Feuerwehr Waldau ist ein Synonym für Zusammenhalt und Kameradschaft. Sie bestimmt maßgebend das Dorfleben und sorgt dafür, dass die Einwohner des Neudrossenfelder Ortsteils ruhig schlafen können. Denn die 25 Aktiven halten sich durch regelmäßige Übungen fit, wie Kommandant Klaus Bucka bei der Jahresversammlung im Dorfwirtshaus Fuchs feststellte.

"Fünf Mal mussten wir 2019 ausrücken, zu zwei Bränden und drei technischen Hilfeleistungen". Dass sich auch die Jugendwehr mit vier Anwärtern rege betätigt habe, freute ihn besonders. Der 13-jährige Ibrahim aus Syrien, der seit sechs Jahren im Dorf wohnt und seit einem Jahr Mitglied ist, sagte spontan: "Ich will mal Feuerwehrmann werden".

Ein neues Tor am Feuerwehrhaus verschönt jetzt das Domizil der Wehrleute, eine Starkstromleitung, um das Tor automatisch zu bedienen, wird demnächst folgen.

Von einem regen Vereinsleben berichtete der seit 28 Jahren an der Spitze stehende Edmund Hartmann. Weil der erstmalige Weinabend so guten Anklang gefunden hat, will man ihn heuer wiederholen.Wie üblich wurde erneut der Löschteich abgefischt.

Auf gesunde Finanzen blickte Kassier Jürgen Matthes zurück, sein Bruder Volker verlas einen modifizierten Ablauf der letzten Jahresversammlung.

Kreisbrandmeister Thomas Hoffmann richtete die Bitte an die Jüngsten im Verein, sich weiterzubilden, "damit ihr für die kommenden Anforderungen gerüstet seid".

Für Bürgermeister Harald Hübner (CSU) sind die Waldauer tüchtig und aus dem Dorfleben nicht wegzudenken, wie er betonte. Horst Wunner