Derzeit sind in den Briefkästen im Stadtgebiet wieder Wurfzettel einer "ungarischen Familie" mit der Ankündigung einer "Sammlung" zu finden. Auf den Wurfzetteln wird kurzfristig angekündigt, dass im Rahmen einer Straßensammlung "alles was sie nicht brauchen" abgeholt wird - von der Kinderschaukel über Autoreifen bis hin zu Möbeln.
Die Stadt Bamberg weist darauf hin, dass solche privaten Abfallsammlungen drei Monate vor ihrem Beginn bei der zuständigen Behörde angezeigt werden müssen. In diesem Fall liege eine solche Anzeige nicht vor. Daher handele es sich um eine illegale Sammlung, die als Ordnungswidrigkeit geahndet wird.
Nach ähnlichem Muster wurde bereits im vergangenen Herbst in Bamberg vorgegangen. Es sei davon auszugehen, dass diese Sammlungen ausschließlich das Ziel verfolgen, an gewinnbringend veräußerbare Gegenstände wie Metallteile etc.