"Umgedrehter Adventskalender" - diese soziale Aktion wurde erstmals in der Pfarrei St. Peter und Paul Arnshausen durchgeführt. Statt wie üblich, beim Adventskalender an jedem Tag vor Weihnachten etwas zu entnehmen, waren die Gemeindemitglieder eingeladen, etwas zu schenken. Erbeten waren Dinge, die für Obdachlose sinn- und wertvoll sein können. Nichts, was in Euro gemessen wertvoll ist, aber den Menschen, die auf der Straße leben müssen (oder sich manchmal auch bewusst dafür entscheiden) hilfreich sein kann. Über Plakate und Socia-Media wurde für die Aktion geworben, und es wurde gut angenommen.

Bis in den Januar hinein wurden Päckchen an die Sammelstelle gebracht. Von selbstgestrickten Socken und Mützen über Handschuhe, Hygieneartikel, Süßigkeiten, Tee und Kaffee bis hin zu einer warmen Decke. Die Geschenke, zum Teil liebevoll eingepackt mit einem Gruß, zeugen von Solidarität und christlicher Nächstenliebe, besonders in dieser herausfordernden Zeit. Der Verantwortliche der Bahnhofsmission in Würzburg, Michael Lindner-Jung, freute sich über die Idee und Kontaktaufnahme. Momentan ist die Wärmehalle für Bedürftige und Obdachlose aufgrund der notwendigen Corona-Hygienemaßnahmen in der Posthalle neben der eigentlichen Bahnhofsmission untergebracht, damit sowohl die Gäste als auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter einander bestmöglichst begegnen können. Und so wurden die Arnshäuser Adventskalender-Geschenke mit Maske, aber mit frohem Herzen überbracht. Gemäß dem Satz "Was wäre auf dieser Welt alles möglich, wenn jeder dem anderen helfen würde." Wer helfen möchte, findet Infos dazu unter: www.bahnhofsmission-wuerzburg.de. kam