Heinz-Glas in Kleintettau baut die Anfang 2020 begonnene und coronabedingt zwischen April und August gestoppte neue, umweltfreundliche Schmelzwanne nun trotz anhaltender Corona-Krise fertig. Die Wanne soll im Februar 2021 in Betrieb genommen werden. Das Unternehmen nimmt nach eigener Mitteilung alleine für dieses Projekt rund 15 Millionen Euro in die Hand, um den Stammsitz fit für die Zukunft zu machen.

Carletta Heinz, Inhaberin und CEO, und Carl-August Heinz, ihr Vater und früherer

Geschäftsführer der Heinz-Glas Group, verweisen auf Beispiele in der Vergangenheit, in der technischer Fortschritt schon mehrfach geholfen habe, Krisen zu überwinden und unternehmerische Perspektiven zu schaffen."

Hochflexible Schmelzleistung

Die neue Schmelzwanne ersetzt eine frühere Wanne, die planmäßig bis zum August 2020 hätte laufen sollen, aber aufgrund des coronabedingten Nachfrageeinbruchs bereits im April abgeschaltet wurde. Seitdem wurde in Kleintettau mit reduzierter Kapazität produziert und es war fraglich, wann die neue Schmelzwanne zu Ende gebaut werden würde. Nun sind die Arbeiten wieder in vollem Gange. Die neue Wanne ist in ihrer Schmelzleistung hochflexibel, möglich ist zunächst ein tägliches Maximum von 40 Tonnen hochwertigen Kosmetikglases. Zudem kann darin auch weißes Opalglas hergestellt werden. Durch die Inbetriebnahme werden am Standort Kleintettau rund 120 Arbeitsplätze gesichert. Hinzu kommt etwa dieselbe Anzahl an Arbeitsplätzen bei Zulieferern in der Region. red