Die 17. Fahrradwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft "Der gute Hirte im Markt Burkardroth" führte, nachdem 2020 keine stattfinden konnte, nach Ebrach im Steigerwald. Die Teilnehmer trafen sich in der Klosterkirche Frauenroth. Organisator Siegfried Eyrich begrüßte besonders die Neulinge, unter denen sich auch Pfarrvikar Thumma Velangini befand, der für die geistigen Impulse zuständig war.

Als Kirche unterwegs

Mit dem Thema "als Kirche unterwegs" startete die Gruppe nach dem Segensgebet. Über Bad Kissingen ging es zum Terzenbrunnen bei Arnshausen. An der Mariengrotte fand eine kurze Andacht zu Ehren Mariens als Mutter der Kirche statt. Anschließend ging es weiter zur Mittagspause nach Bergrheinfeld. Bei der 2. Station in Frankenwinheim erläuterte Thumma, dass Gott nicht unerreichbar im Himmel sei, sondern immer da, wo wir sind. Durch die Weinberge über Handthal erreichten die Radler das Ziel, das Hotel in Ebrach. Im Anschluss an das Abendessen sorgte Peter Metz mit seinem Akkordeon bei Bier, Wein und Gesang, für gute Stimmung.

Nach dem Frühstück zogen die Wallfahrer dann zusammen mit der "weltbesten, zusammengewürfelten Fahrradwallfahrts-Kapelle" in die Klosterkirche ein. Küster Bernhard Pilhofer erläuterte kurz die Geschichte der Klosterkirche und Pfarrvikar Thumma zelebrierte, unterstützt von seinem Ministranten Aribert Bimmel den Gottesdienst. In seiner Predigt versuchte er den Radpilgern bewusst zu machen, dass "Kirche" nicht die Organisation sei oder die Gebäude, sondern dass jeder Einzelne "Kirche" sei.

Anschließend machten sich die Fahrradfahrer auf, zur mit 42 Kilometer längsten Etappe nach Hambach. Am Grillbuffet konnte sich dann jeder stärken, und weiter ging es nach Eltingshausen. Hier macht Thumma noch einmal allen klar, dass jeder Einzelne wichtig in der "Kirche" sei. Die anschließende Kollekte war auch in diesem Jahr wieder für die Patenkinder der Fahrradwallfahrt, in der Heinrich-Hackenberg-Stiftung, bestimmt.

Pünktlich zur letzten Etappe fing es dann an zu regnen und es hörte erst wieder auf, als das Ziel Frauenroth erreicht war. Hier bedankte sich Siegfried Eyrich besonders bei Thumma Velangini für die sehr gute geistige Betreuung, beim Ehepaar Lioba und Alfred Langendörfer für das Fahren des Begleitfahrzeuges und der Versorgung bei den Pausen unterwegs, bei den Musikanten und bei allen anderen Helfern.

Mit der Hoffnung, dass im nächsten Jahr wieder eine Fahrradwallfahrt stattfinden kann und dem Schlusssegen endete der offizielle Teil. Mit einem gemütlichem Beisammensein klang der Nachmittag dann im Gasthaus von Annette und Elmar Wehner aus. red