Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Jungen Union (JU) Wallenfels standen die Neuwahlen des Vorstandes. Matthias Zeitler kandidierte erneut als Vor...
Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Jungen Union (JU) Wallenfels standen die Neuwahlen des Vorstandes.
Matthias Zeitler kandidierte erneut als Vorsitzender und wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. "Ich freue mich über das in mich gesetzte Vertrauen und bin stolz auf unsere aktive und engagierte Truppe", so der 24-Jährige. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Theresa Müller, Sven Hofmann und Maximilian Zeitler gewählt. Neuer Kassier ist Tobias Wolf, der Christoph Krüglein ablöst. Dieser ist fortan als Geschäftsführer tätig. Das Amt des Schriftführers bekleidet neben Luisa Mähringer auch Christin Müller-Lisa. Der Vorstand wird durch die Beisitzer Sebastian Lunk (neu), Martin Simon, Torsten Grundei, Lukas Haderlein, Daniel Weiß (neu) und Alexander Maier komplettiert.
Aktives Jahr
Zu Beginn blickte der Vorsitzende auf ein sehr aktives und ereignisreiches Jahr zurück, das durch zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen geprägt wurde. Neben der Durchführung zweier Glühweinverkäufe beteiligte man sich auch wieder am Wallenfelser Weihnachtsmarkt. Dabei spendete man einen Teil des Erlöses an das Altenheim in Wallenfels. An dieser Stelle sprach Matthias Zeitler seinen Mitgliedern einen großen Dank aus, die die Aktionen trotz seiner Abwesenheit im Auslandssemester mit Bravour durchgeführt hatten. Nach der Rückkehr von Matthias Zeitler führte man einen Workshop im Kulturzentrum durch, der die weitere Ausrichtung der JU und kommende Projekte näher beleuchten sollte.
Zudem führte er aus, dass er einerseits traurig ist, dass Stefanie Kotschenreuther ihr Amt als Stadtrat niederlegen musste, er andererseits auch stolz ist, dass er als Nachrücker nun im Stadtrat vertreten sei. Mit weiterhin drei Stadträten bleibt man im Landkreis Kronach die stärkste JU. Am Tag der Jahreshauptversammlung organisierte man zudem ein Beachvolleyballturnier, das mit zwölf Mannschaften wieder hervorragend angenommen wurde.
Nach dem Jahresbericht ging Kassier Christoph Krüglein in seinem ausführlichen Kassenbericht auf die zahlreichen Einnahmen und Ausgaben ein. Seine vorbildliche Kassenführung wurde von Kassenprüfer Tobias Wolf bestätigt.
Ausblick
Nach den Wahlen gab Matthias Zeitler einen Ausblick auf das kommende Jahr. Neben politischen Veranstaltungen soll auch der gesellige Teil wieder nicht zu kurz kommen. Im Dezember wird am Tag vor dem Weihnachtsmarkt erneut eine Glühweinhütte aufgestellt. Bei einem weiteren Workshop soll an bestehenden Projekten weitergearbeitet werden. Für die Flößerei arbeite man gerade an einer Idee, die in naher Zukunft veröffentlicht wird. Zudem soll über weitere Anschaffungen für das Freibad nachgedacht werden.
Ganz besonders freute sich die Junge Union, einige Gäste in ihrer Mitte begrüßen zu dürfen. Neben Bürgermeister Jens Korn konnte man den Zweiten Bürgermeister Erich Mähringer und den Kreisvorsitzenden der Jungen Union, Markus Oesterlein, willkommen heißen.
Zahlreiche Aktivitäten
Markus Oesterlein lobte besonders die zahlreichen Aktivitäten der JU. Auch ging er auf die zahlreichen Diskussionen um einen möglichen Nationalpark ein. Es ging ihm nicht darum, ob man Pro oder Contra sei, er sieht im gestarteten Dialogprozess eine große Chance für die Region und bat die beteiligten Parteien um Sachlichkeit. Erich Mähringer hob besonders die gute Zusammenarbeit zwischen CSU und JU hervor.
Jens Korn ging in Bezug auf den Nationalpark auf das von ihm und Gerhard Wunder vorgeschlagene Veto-Recht für die betroffenen Gemeinden ein. "Ich möchte keine Entscheidung gegen unsere Bürger. Sollte eine Gemeinde dagegen sein, scheitert der Nationalpark Frankenwald insgesamt", so der Bürgermeister. Zudem warb er für sein in der CSU-Kreisversammlung vorgeschlagenes Projekt Frankenwaldzentrum. Er möchte die Kompetenz Wald und Holz noch stärker nutzen, um die Region weiterzuentwickeln.
Gegen einen Nationalpark
Matthias Zeitler positionierte sich klar gegen einen Nationalpark. Er habe in den vergangenen Wochen viele Gespräche geführt und verstehe die Bedenken. Er zeigte sich beeindruckt, wie gut und schnell sich die Gegner organisieren und ihre Meinung vertreten. Dies sei ein Signal dafür, dass man die Menschen der Region begeistern kann, sofern man die richtigen Themen anpackt.
Zeitler warb für Sachlichkeit bei den stattfindenden Diskussionen und unterstützt das vorgeschlagene Projekt Frankenwaldzentrum. Schlussendlich sei es auch eine große Chance, denn noch nie stand der Frankenwald so im Fokus und noch nie wurde so ausführlich über mögliche Konzepte und Ideen diskutiert wie jetzt.