Vor sicherer Karriere

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HWK-Präsident Thomas Zimmer (von links) mit den Prüfungsbesten Patrick Exner, Julian Marggraff, Jens Packert, Marco Eckert, Daniel Gebhardt, Stadtrat Dieter Hägele, Diana Gilgert, Ferdinand de Fallois, Landrat Klaus Peter Söllner sowie Oberstudiendirektor Alexander Battistella (5. v. re), Kfz-Obermeister Andreas Tröger (3. v. re), Geschäftsführer Harry Leucht, Fabian Geyer (re.) und weiteren Gästen der Feier. Foto: Reißaus
HWK-Präsident Thomas Zimmer (von links) mit den Prüfungsbesten Patrick Exner, Julian Marggraff, Jens Packert, Marco Eckert, Daniel Gebhardt, Stadtrat Dieter Hägele, Diana Gilgert, Ferdinand de Fallois, Landrat Klaus Peter Söllner sowie Oberstudiendirektor Alexander Battistella (5. v. re), Kfz-Obermeister Andreas Tröger (3. v. re), Geschäftsführer Harry Leucht, Fabian Geyer (re.) und weiteren Gästen der Feier.  Foto: Reißaus

Das oberfränkische Kfz-Gewerbe sprach am Mittwochabend rund 120 Junghandwerker, darunter auch fünf weibliche, frei. Eigentlich hatten 178 Kfz-Mechatroniker ...

Das oberfränkische Kfz-Gewerbe sprach am Mittwochabend rund 120 Junghandwerker, darunter auch fünf weibliche, frei. Eigentlich hatten 178 Kfz-Mechatroniker die Gesellenprüfung erfolgreich abgeschlossen, doch die Grippewelle verhinderte einen besseren Besuch der Freisprechungsfeier in der Dr.-Stammberger-Halle.
Zehn Prüflinge legten die Prüfung mit sehr gutem Erfolg ab und erzielten Noten im Gesamtergebnis von 1,5 bis 2,0. Prüfungsbester war Chris Panzer (Note 1,50) vom Autohaus Panzer in Marktleuthen. Für ihn hielt die Prüfungszweitbeste, Diana Gilgert aus Bayreuth (Note 1,70), die Kurzrede der Junghandwerker. Zu den Prüfungsbesten zählten auch Patrick Exner, Münchberg (1,70), Julian Marggraff, Emtmannsberg (1,90), Jens Packert, Coburg (1,90), Marco Eckert, Bayreuth (1,90), Daniel Gebhardt, Bayreuth (1,90), Martin Langosch, Marktleuthen (2,0), Ferdinand de Fallois, Kulmbach (2,0) und Fabian Geyer, Bamberg (2,0).
Der Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, Thomas Zimmer, verwies darauf, dass die Ausbildung im Handwerk eine hervorragende Basis für die Zukunft ist. Die musikalische Umrahmung der Feierstunde übernahm Marcus Milde.
Kfz-Obermeister Andreas Tröger stellte fest, dass die guten Ausbildungszahlen wieder einmal die hohe Ausbildungsbereitschaft und hervorragende Qualität der automobilen Handwerksbetriebe in Oberfranken belegen: "Sie sind weiterhin stabil und sie sind auch ein Signal zur der hohen Beliebtheit unserer automobilen Branche." So konnten die Prüfungsausschüsse bis zum Februar dieses Jahres 185 Gesellenprüfungen abnehmen, davon wurden 178 erfolgreich abgeschlossen. So eine Erfolgsquote hatte die Kfz-Innung Oberfranken noch nie.


Willkommene Fachkräfte

Der Innungsobermeister betonte, dass das Kfz-Gewerbe mit dem Übergang in die neue digitale und vernetzte "Autowelt" am Beginn der größten Veränderung seit Bestehen der automobilen Welt stehe: "Ihre abgeschlossene Ausbildung bietet Ihnen nun eine sehr gute Basis für die nächsten Karriereschritte. Ihre Möglichkeiten sind vielfältig und liegen jetzt unmittelbar vor Ihnen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, nehmen Sie Ihre Karriere in die Hand und starten Sie durch für Ihren Erfolg in unseren Autohäusern und Kfz-Betrieben. Fachkräfte mit Ihrer Qualifikation sind in unseren Fachbetrieben mehr als herzlich willkommen und so können Sie heute davon ausgehen, einen sicheren und guten Karriereweg vor sich haben."
Präsident Thomas Zimmer machte deutlich, dass für die frisch gebackenen Gesellen es nun heißt, sich auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und zusätzliche Kompetenzen zu erwerben. "Gerade heute, in einer Zeit, in der die Digitalisierung und der damit verbundene Fortschritt so viele Veränderungen mit sich bringt und diese Veränderungen vor allem so rasant vonstattengehen." Zimmer gab sich überzeugt, dass diese Entwicklungsgeschwindigkeit nicht mehr nachlassen wird: "Deshalb ist es wichtig, dass Sie in Ihrem Beruf immer am Ball bleiben. Stellen Sie sich auf veränderte Arbeitswelten ein, öffnen Sie sich für neue Techniken und Methoden, lernen Sie ständig neue Materialien und Prozesse kennen. Bleiben Sie also schlicht neugierig."
In ihren Grußworten gratulierten Landrat Klaus Peter Söllner und Stadtrat Dieter Hägele zur bestandenen Gesellenprüfung. Söllner bezeichnete das Handwerk als einen herausragenden Stabilisator der Wirtschaft und für Dieter Hägele ist das Kfz-Gewerbe weiterhin der Jobmotor und Jobmotivator. Rei.