Gerade die letzten Wochen haben einmal mehr gezeigt wie wichtig erlerntes Schwimmen sein kann. Aber auch die Rettung aus dem Wasser von in Not geratenen Menschen nimmt immer mehr an Wichtigkeit zu. Dies hat der tragische Badeunfall in Trebgast am Badesee wieder einmal ganz deutlich gezeigt.

Damit alles so sicher wie möglich abläuft müssen die Rettungskräfte natürlich entsprechen ausgebildet sein. So konnten bei der DLRG Burgkunstadt vier neue Rettungstaucher ausgebildet werden. Nach einer mehrmonatigen Ausbildung haben die vier Einsatzkräfte der DLRG-Burgkunstadt den Lehrgang zum Einsatztaucher abgeschlossen. Die Ausbildung umfasste neben physikalischem Wissen über Druck - und Tauchgangsberechnungen auch medizinische Hintergründe zu Überdruckverletzungen, Tiefenrausch und Taucherkrankheit. Im Praxisteil der Ausbildung erlernten die frisch gebackenen Froschmänner alles über die Personensuche unter Wasser, das Tauchen unter erschwerten Bedingungen, wie etwa unter Eis oder bei Nacht und das Bergen von versunkenen Fahrzeugen aus dem Wasser.

Bereits vor Beginn der Ausbildung mussten alle vier ihre körperliche Fitness nachweisen. Unzählige Übungsstunden unter Wasser, bei schlechter Sicht und niedrigen Temperaturen folgten. Beim tragischen Unglück im Trebgaster Badesee wurden u.a. auch die Burgkunstadter Tauchgruppe angefordert. Mit insgesamt elf Einsatztauchern stellt die DLRG die größte Rettungstauchgruppe im östlichen Landkreis. red