Die Straßenbeleuchtung der beiden Ortsdurchfahrten Geroda und Platz sind bereits auf LED umgerüstet. Jetzt sollen weitere Straßen mit den energiesparenden Leuchtmitteln ausgestattet werden. Das beschloss der Gemeinderat.

Bürgermeister Alexander Schneider zeigte sich zwiegespalten, noch funktionierende Sachen wegzuwerfen. Doch andererseits befinde man sich im "Sternenpark" und sollte die neue Technik nutzen. Im Zuge der anstehenden Inspektion soll umgerüstet werden, wurde einstimmig beschlossen. Die Kosten für Platz bezifferte der Bürgermeister auf rund 8400 Euro. Damit wäre der gesamte Ort mit LED-Straßenbeleuchtung versorgt. Die Auswechslung in Geroda wird rund 20 400 Euro kosten. Ausgelassen werden die Straßen Postweg, Sandacker und Adam-Eppler-Straße. Dort befinden sich Betonmasten. Es müsse erst geprüft werden, wie damit verfahren wird. Neben den niedrigeren Betriebskosten wird die Gemeinde Geroda bei der Wartungspauschale noch fünf Euro pro Lampe einsparen.

Etwas schmaler, nämlich nur fünf anstatt der ursprünglich diskutierten sechs Meter, wird die Gestaltungsfläche des Löschweihers in Platz. Sie soll mit Bänken und Blumenkübeln versehen werden. Im hinteren Teil soll eine Hecke das Bild abrunden. Die Wasserfläche wird mit einem 1,25 Meter hohen Zaun versehen, der ebenfalls mit Pflanzen verschönt werden soll. Der endgültige Beschluss soll in der nächsten Sitzung erfolgen.

Teilnehmen will die Marktgemeinde am Wettbewerb "Gütesiegel Heimatdorf 2021". Als Preis lockt eine zweckgebundene Geldprämie in Höhe von 60 000 Euro. In Bezug auf Lebensqualität könne man das gebrauchen, sagte Schneider. "Wer gewinnen will, muss was tun", forderte der Bürgermeister die Räte auf, sich mögliche Projekte zu überlegen.

Schneider gab das Ergebnis der Überprüfung des Haushaltsplans 2020 und der Haushaltssatzung der staatlichen Rechnungsprüfungsstelle bekannt. Demnach gab es keinerlei Beanstandungen. Weiter informierte er, dass die Sanierung eines Teilstückes der schadhaften Straße Bockshecke von der Firma Ullrich aus Elfershausen ausgeführt wird. Deren Angebot lag bei rund 31 700 Euro.

Laut Gemeinderat Holger Knauer wünschten Bürger, dass die Straßenböschung am Ortseingang von Schildeck kommend öfters gemäht werden sollte. Die Einsicht in die Bundesstraße sei beeinträchtigt. Das Anliegen wurde dem zuständigen Straßenbauamt weitergeleitet. Weiter trug Gemeinderat Florian Heck den Vorschlag eines Bügers aus Platz vor. Zur Verschönerung des Gemeindehauses in Platz solle das Gemeindewappen angebracht werden.