An der ehemaligen Schule in Bramberg unterrichtete Architekt Jürgen Bergmann den Bauausschuss des Eberner Stadtrates über den Stand des Baufortschrittes. Im Gebäude soll Wohnraum für anerkannte Asylbewerber geschaffen werden und ein Domizil für die Bürger und die Feuerwehr entstehen.

Bergmann sagte, dass die Abbrucharbeiten innerhalb des Hauses im Gange wären und schon teilweise neue Wände gestellt wurden. Ein Gastank werde außerhalb des Gebäudes platziert, mit entsprechenden Zuleitungen. Auch sei man im Gespräch mit den Fenster- und Trockenbauern. "Die Kosten halten sich insgesamt im Rahmen und belaufen sich auf 214 000 Euro", so der Architekt.

Die Holzfassade werde erhalten und wo nötig repariert. "Ich denke, bis Jahresende sind wir durch", sagte Bergmann und im Frühjahr 2021 könne das Haus genutzt werden.

Der ehemalige Ortssprecher Wolfgang Heppt regte an, an der Frontseite des Gebäudes noch eine zweite Eingangstür einzubauen. "Das wäre der Wunsch von einigen Bürgern", sagte er. Dem trat jedoch Bürgermeister Jürgen Hennemann sofort entschieden entgegen, weil die Planungen mit den entsprechenden Zuschussmöglichkeiten abgeschlossen seien. "Wir haben darüber schon viel gesprochen und nun sollte man es lassen, wie es geplant ist", sagte das Stadtoberhaupt. Überschlägig könnten für die Tür Mehrkosten bis etwa 7000 Euro entstehen, so Bergmann, die von der Stadt zu tragen wären. Zweiter Bürgermeister Harald Pascher (FDP) merkte an, dass man das hätte im Vorfeld beantragen sollen, jetzt sei es recht kurzfristig.

Stadtrat Klaus Schineller (Grüne) wollte wissen, ob man die Kosten durch mögliche Eigenleistungen senken könne, was wohl möglich wäre. Auch die Stadträte Markus Fausten (CSU), Philipp Arnold (FWE) und Werner Riegel (SPD) wollten den Wunsch nach einer zweiten Eingangstür nicht einfach verwerfen. Nun soll Architekt Bergmann alles noch einmal überdenken und die Machbarkeit prüfen soll. hw