Bereits am 5. Mai bei der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Adelsdorf gewählt, wurden Alexander Triebel als Kommandant sowie Marcus Dangel als sein Stellvertreter am Mittwochabend in der Gemeinderatsitzung in ihren neuen Ämtern bestätigt. Zwar stehen noch ein paar Lehrgänge aus, aber diese werden Triebel und Dangel innerhalb eines Jahres absolvieren. "Die Feuertaufe haben wir quasi schon bestanden", so Triebel, womit er zum einen auf den Brand am Samstag in der Industriestraße anspielte, zum anderen auf die beiden Einsätze beim Starkregen am Montag und Dienstag, wo es im Industriegebiet und im Bürgermeister-Trapp-Ring Keller auszupumpen galt.

Alexander Triebel wird im gleichen Atemzug auch zum federführenden Kommandanten der drei Wehren Adelsdorf, Aisch und Neuhaus bestellt, was im Klartext heißt, dass er für Schulungen, Beschaffungen sowie die Beratung der Gemeinde zuständig ist. Bei Einsätzen jedoch hat der örtliche Kommandant das Sagen.

Matthias Rühl vom Büro "Stadt und Land" stellte den von ihm erarbeiteten Rahmenplan bezüglich des Städtebauförderungsprogramms vor. "Ein Thema, das viele Generationen betreffen wird", meinte Bürgermeister Karsten Fischkal (FW). Unter dem Motto "Vision 2040" erläuterte Rühl, wie sich Adelsdorf in den nächsten 20 Jahren verändern könnte. So schwebt ihm zum Beispiel ein Ärztezentrum vor, wo sich momentan noch das Pfarrzentrum befindet. Dieses wiederum sähe er gerne in der Nähe der Kirche, wo es seiner Meinung nach hingehört. Auch gilt es, ein Defizit von 300 Parkplätzen zu beseitigen. "Das wird natürlich mit den Bürgern abgestimmt und ist anpassbar", fügte er hinzu.

"Shared Space" ist auch ein Thema, das ihm wichtig ist. Dies bezeichnet Flächen, die gemeinschaftlich genutzt werden, von Autos, Radlern und Fußgängern. Straßen ohne Gehsteige, dafür mit Geschwindigkeitsbeschränkung. Auch viel Grün ist ihm wichtig. "Ein Baum hat die Wirkung von vier Klimaanlagen", so seine Aussage. Andreas Maier (CSU) erklärte, "wir müssen was tun. Wir brauchen Visionen, wie sich Adelsdorf weiter entwickeln kann." Und Fischkal fügte hinzu, "es geht darum, die Menschen zum Überlegen zu animieren".