Ein neuer Start der Funktionsgymnastik bei der Rheuma Liga Bad Brückenau gestaltet sich sehr problematisch. Wegen Corona sind die Räumlichkeiten in den Kliniken und des Vital Spa (Dorint) nicht zugänglich. Es bleibt lediglich die Sinnflut, "worüber wir mehr als glücklich sind", heißt es in der Pressemitteilung.

Für die Trockengymnastik unterstützt das Bayrische Rote Kreuz die Rheuma Liga mit der Bereitstellung des Schulungsraumes. Leider sind die vorhandenen Gruppen jedoch mit 15 bis 20 Teilnehmern pro Gruppe zu groß, um diese komplett zu lassen. In das Becken der Sinnflut dürfen derzeit nach Corona-Vorschrift nur neun Teilnehmer.

"Aus finanzieller Sicht ist dieses für uns gar nicht machbar. Wir müssten dann rund 38 Gruppen bilden", erklärt die Kassiererin der Rheuma Liga Bad Brückenau, Dagmar Kühnen. Zum einen haben wir gar nicht so viel Zeiten zur Verfügung und zum anderen fehlt es hier auch an Therapeuten, da für die Abrechnung mit den Krankenkassen nur zertifizierte Physiotherapeuten vorgeschrieben sind.

Selbst wenn man sich zunächst nur auf die Mitglieder konzentriere, kämen schon 25 bis 26 Gruppen zusammen, gibt das Leitungsteam zu bedenken. Trotzdem soll es ab Mitte September weitergehen. Die Gruppen sind dann im Wechsel eine Woche im Bad und eine in der Halle. Die ganze Situation zeige jedoch, wie wichtig beim Umbau der Sinnflut ein Therapiebecken ist. red