Mit stürmischen Böen, Kälte und Schnee hat Tief "Eberhard" dem Frühlingserwachen im Landkreis Haßberge erst mal eine Zwangspause verpasst. Zeitweise entwickelten sich Orkanböen, die mit bis zu 140 Stundenkilometern über die Republik hinwegfegten. Auch der Landkreis Haßberge blieb nicht verschont. Gravierend war ein Unfall auf der A70 bei Stettfeld am späten Sonntagnachmittag, bei dem der Wind einen Mitsubishi erfasste. Fünf Verletzte und rund 30 000 Euro Sachschaden sind die Bilanz (der FT hat in seiner Montagsausgabe berichtet).

Während die Polizei in Ebern keine nennenswerten Vorkommnisse vermeldet, berichten die Haßfurter Kollegen über mehrere Vorfälle, die dem ruppigen "Eberhard" zur Last gelegt werden.

Autofahrer kamen nicht weiter

So behinderten mehrere umgestürzte Bäume den Verkehr im Steigerwald. Am Zeller Berg zwischen Zell und Oberaurach blieben gestern infolge starken Schneefalls rund 20 Fahrzeuge hängen und konnten nicht mehr weiter. Es kam zu zwei Auffahrunfällen mit rund 10 000 Euro Schaden. eki