Die CSU in Oberaurach nominierte den Bürgermeisterkandidaten und die Liste für den Gemeinderat.
Mit dem amtierenden Bürgermeister Thomas Sechser und einem Kandidatenangebot aus allen Gemeindeteilen zieht die CSU Oberaurach in die Kommunalwahl. Einmütig beschlossen die Mitglieder der Ortsverbände die Kandidatenliste. Sie haben sich viel vorgenommen: Dorferneuerungsmaßnahmen, Sanierung von Mehrzweckgebäuden, Radwege und Änderungen in der Abwasserbeseitigung sind Ziele, die sie umsetzen wollen.
Zur Nominierung waren die Mitglieder aus den CSU-Ortsverbänden Dankenfeld, Kirchaich und Schleichach/Fatschenbrunn sowie Trossenfurt-Tretzendorf eingeladen. Der CSU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Günther Geiling, ging in seinem Grußwort auf aktuelle Landkreisthemen ein. Insbesondere sprach er die Bemühungen um die wirtschaftliche Entwicklung der Haßberg-Kliniken und die enormen Investitionen für Bildung und Schulen an.
Bürgermeister Thomas Sechser zog ein positives Resümee über die vergangenen Jahre und gab seiner Freude Ausdruck, dass die Bürger großes Interesse an ihrer Gemeinde bei den acht Bürgerversammlungen gezeigt hätten. Über 400 Bürger und damit über zehn Prozent hätten daran teilgenommen, sagte er. Bis vor wenigen Jahren habe die Gemeinde gedacht, keine neuen Baugebiete mehr ausweisen und den Bedarf über die Nutzung von Leerständen abdecken zu können. "Wir wurden aber eines Besseren belehrt. Aus unseren Ortsteilen wuchs der Druck, Neubaugelegenheiten zu schaffen, weil sonst junge Leute wegziehen. Die Nachfrage war riesengroß und wir haben reagiert." So seien neue Baugebiete ausgewiesen worden mit acht Bauplätzen in Dankenfeld, 38 in Kirchaich, 18 in Neuschleichach und sieben in Oberschleichach. Der Bürgermeister führte den Ansturm auch auf die günstigen Baulandpreise zurück, "denn bei uns können sich die Leute noch so eine Investition leisten".
Aber auch in der Dorferneuerung habe man in Kirchaich und Neuschleichach größere Projekte realisiert. Die Flurbereinigung sei nun beendet worden und damit das Ende der Dorferneuerung eingeläutet. "Wir waren aber aktiv unterwegs und haben noch weitere Maßnahmen für die Dorferneuerung platzieren können", bemerkte Sechser. Ganz konkret sprach er das Umfeld des Rathauses in Tretzendorf an mit Renaturierung der Aurach und der Gestaltung der Seestraße. Diese Maßnahme beginne 2020, kündigte er an.
Die größte Investition betreffe die Dorferneuerung Danken-feld mit dem Ausbau der 900 Meter langen Hauptstraße. Dazu müssten im Vorfeld Teile des Kanals saniert werden. Danach werde die Staatsstraße mit den Randbereichen ausgebaut.
Weitere Projekte
In Hummelmarter werde das Kapellenumfeld neu gestaltet und ein gewisser Höhepunkt sei in Neuschleichach die Sanierung des Armin-Knab-Hauses, für die Oberaurach über das Zuschussprogramm "Innen statt außen" einen Zuschuss von 89 Prozent bei Gesamtkosten von rund 1,2 Millionen Euro erhalte.
In Dankenfeld gehe man bei der Sanierung des Mehrzweckgebäudes ebenfalls vom Heizen mit Öl weg. Nach den Worten des Bürgermeisters konnte die Gemeinde die Breitbandausstattung auf ein gutes Niveau heben, und außerdem habe sich die Situation beim Mobilfunk deutlich verbessert. Ein Problem gebe es noch in Fatschenbrunn