In der jüngsten Sitzung des Schul-, Sozial- und Migrationsausschusses des Landkreises Kulmbach gab Integrationslotsin Souzan Nicholsen einen kurzen Rückblick zur ersten Interkulturellen Woche, die Ende September ausschließlich digital stattfand. Die Interkulturelle Woche (IKW) findet seit 1975 alljährlich bundesweit statt und wird von Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen.

Das diesjährige Motto "offengeht" war zugleich die Ermutigung, für die Grundwerte der Gesellschaft einzutreten.

Bei der Förderung der Jugendarbeit und des Sports wurden die Tagessätze für Freizeitmaßnahmen von bisher drei auf fünf Euro sowie die Tagessätze von Jugendleiterlehrgängen und Mitarbeiterschulungen von bisher vier auf fünf Euro angepasst. Daneben kann die Verwaltung einzelne Änderungen der Richtlinien für die Jugendarbeit und den Sport erarbeiten. Diese Änderungsvorschläge werden, bevor sie in Kraft gesetzt werden, mit dem BLSV Kreisvorsitzenden und dem KJR Kulmbach abgestimmt.

Mit Schreiben vom 19. Juli stellte Kreisrat Hermann Anselstetter für die SPD- Kreistagsfraktion einen Antrag auf Änderung der Zuschussrichtlinien für den Bereich Jugendarbeit und Sport. Dieser Antrag zielt auf eine Erneuerung der Förderrichtlinien zur Förderung der Jugend-, Integrations- und Präventionsarbeit in ehrenamtlich geführten Vereinen des Landkreises Kulmbach ab.

Neue Vergabekriterien

Es sollen dabei neue Kriterien zur Vergabe der Vereinspauschalen und Investitionszuschüsse sowie Neueinführung einer Tandem-Förderung zur Ausbildung von Übungsleitern, Jugendleitern und Erwerbern von Zusatzlizenzen und - qualifikationen erarbeitet werden.

Wie Landrat Klaus Peter Söllner bekanntgab, wurden bereits von der Verwaltung umfangreiche Vorschläge erarbeitet, zu denen auch die Fraktionen um eine Stellungnahme gebeten wurden. red