Die Verabschiedung der beiden 9. Klassen an der Max-Hundt-Schule war auch mit einer Trauerminute für die verstorbene Klassenlehrerin Petra Grzenia verbunden, die in den Weihnachtsferien 2020 überraschend verstorben war. Sie war seit der 7. Klasse die Klassenlehrerin der Ganztagsklasse gewesen.

Den besten Abschluss schaffte in der 9a Sabrina Danilenko mit einem Notendurchschnitt von 1,9 und in der 9b Roland Sack mit 1,5. Den Kooperationspreis der Wirtschaft überreichte Sven Staudt von der Firma Glen Dimplex an Lena Groppweiß für ihr zusätzliches, freiwilliges Engagement an der Max-Hundt-Schule.

Rektorin Anja Buchdrucker verwies darauf, dass der neue LehrplanPlus nun endlich bis in die 9. Klasse vorgedrungen ist und in diesem Schuljahr die erste Prüfung im neuen Format abgehalten wurde: "Laut neuer Regelung darf man die gesonderte Prüfung des Qualifizierenden Mittelschulabschlusses nur noch zwei Mal in seinem Leben machen. Deshalb entschieden sich von vornherein 15 Prozent unserer Neuntklässler, das Schuljahr noch einmal zu wiederholen, um dann den Quali zu schaffen."

Laut Schulleiterin Anja Buchdrucker haben 64 Prozent die besondere Leistungsfeststellung des Qualifizierenden Mittel-schulabschlusses geschafft: "Das ist eine super Zahl, vor allem, wenn man daran denkt, womit ihr die letzten drei Jahre zu kämpfen hattet. Da war Corona nur ein Teil von etlichen Schwierigkeiten. Ihr habt als Schülerinnen und Schüler, aber besonders als Menschen eine wirre Zeit gut überstanden und seid daran gewachsen. Das ist es, was zählt. Deshalb sind wir alle sehr stolz auf euch."

Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD) gratulierte für die Stadt Kulmbach zum bestandenen Schulabschluss. Schulamtsdirektor Michael Hack dankte dem Lehrerkollegium für die geleistete Arbeit und ermunterte die Abschlussschüler mit einem Zitat: "Nur wer eigene Wege geht, darf Spuren hinterlassen."

Die Verleihung der Abschlusszeugnisse nahmen Judith Schmidt für die 9a und Anja Buchdrucker für die 9b vor. Die Rektorin würdigte dabei auch den Einsatz von Sabine Pöhlmann, die ihre Klasse als mobile Reserve und eigentliche Grundschullehrerin bis zum Ende der 8. Klasse unterrichtete. Für die zukünftigen Wege wünschte die Schulleiterin viel Glück, Kraft und Durchhaltevermögen.