Damit es bei künftigen Starkregenfällen in der Gemeinde Adelsdorf nicht mehr zu so großen Schäden wegen Überflutungen kommt, hat die Gemeinde ein Frühwarnsystem installiert, das immer weiter verfeinert wird. In der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend informierte Ingenieur Florian Brodrecht von der Firma Spekter über den aktuellen Stand des Überflutungsschutzes.

Die Zahl der Messstellen wurde von vier auf sieben erhöht, wodurch genauer lokalisiert werden kann, in welcher Ecke von Adelsdorf mit Überflutungen zu rechnen ist. Die Bewohner werden dann per Handy gewarnt. Bisher gab es eine Starkregen-Gefahrenkarte nur für das Gebiet Läusberg, inzwischen liegt sie für das gesamte Gemeindegebiet vor. Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) will jetzt noch ältere Adelsdorfer einladen und deren Erfahrungswerte einbinden. Im kommenden Jahr sollen dann die ersten Baumaßnahmen umgesetzt werden. ad