Bei einem Vor-Ort-Termin erfuhren die Burgkunstadter Stadträte gemeinsam mit Bürgermeisterin Christine Frieß viel Wissenswertes über das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF), das Ende Juni ausgeliefert worden war. Das HLF ist nach den Worten der Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Burgkunstadt, Susanne Bock von Wülfingen, in monatelanger Planung quasi am Reißbrett entstanden und wurde europaweit ausgeschrieben.

Das Team der FF um Kommandant André Grothues hat die Ausstattung des Schlingmann-Aufbaus von einer ersten Wunschliste bis zum fertigen Ergebnis immer wieder verbessert und modifiziert. So ist der Fahrzeugaufbau mit der Ausstattung komplett nach den Wünschen und eigenen Plänen entstanden.

Der wesentliche Unterschied eines HLF zu einem Löschgruppenfahrzeug ist die umfangreiche Ausrüstung für die Technische Hilfeleistung.

Neben dem HLF nahm der Stadtrat auch das Gebäude in Augenschein. Seit über zwei Jahren wird im Feuerwehrhaus in der Lichtenfelser Straße saniert, gebaut und modernisiert. Eine der wichtigsten Arbeiten war die Erneuerung der kompletten Elektrik. Erneuert wurden auch die sanitären Einrichtungen. Aus eigenen Mitteln schaffte sich der Feuerwehrverein eine neue Küche und Ausschanktresen im Schulungsraum an. In Kürze werden die alten Holztore an der Fahrzeughalle durch Sektionaltore ausgetauscht.

Atemschutzwerkstatt inspiziert

Die Stadträte interessierte auch der neue Anbau der landkreiseigenen zentralen Atemschutzwerkstatt. Hier werden die Atemschutzgeräte nach dem Einsatz gereinigt und geprüft. Hier werden auch die Chemikalienschutzanzüge und die Gasmessgeräte der Landkreis-Feuerwehren und der Kommunen gecheckt. Für die zentrale Atemschutzwerkstatt gab die FF Burgkunstadt den bisherigen Jugendraum auf, dieser wird an anderer Stelle gerade in Eigenleistung neu gebaut.