Der Freistaat Bayern fördert die Westumgehung Geisfeld mit 80 bis 85 Prozent der förderfähigen Kosten. Diese Nachricht hat Bauminister Hans Reichhart bei einem Ortsbesuch mit Landtagsabgeordnetem Holger Dremel überbracht. Demnach übernimmt der Freistaat den Löwenanteil der circa 1,6 Millionen teuren Maßnahme. Hinzu kommt eine Förderzusage für zwölf Prozent der Planungskosten. "Die Umfahrung von Geisfeld in und aus Richtung Litzendorf soll den landwirtschaftlichen Verkehr verlagern, das Thema Buswendemanöver entschärfen und die Dorfentwicklung hinsichtlich Herbergen und Gastronomie unterstützen", sagte Dremel. "Für unseren Gemeindeteil Geisfeld bietet die Förderung neue, positive Entwicklungsmöglichkeiten", meinte Bürgermeister Wolfgang Desel, der den Bau angestoßen hat. "Es ist es eine gute Entscheidung, mit der West-Umgehung zu beginnen und sich damit die Option auf eine spätere Südumgehung offen zu lassen", so Dremel. red