SPD bietet allen an, sich an Kommunalpolitik zu beteiligen

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"Die Zukunft wird nicht von denen gemeistert, die am Vergangenen festhalten.” Mit diesen Worten von Willy Brandt eröffnete SPD-Gemeindeverbandsvorsitzender Michael Pütterich die jüngste Sitzung der dr...

"Die Zukunft wird nicht von denen gemeistert, die am Vergangenen festhalten.” Mit diesen Worten von Willy Brandt eröffnete SPD-Gemeindeverbandsvorsitzender Michael Pütterich die jüngste Sitzung der drei Ortsvereine im Markt Pressig. Bezogen auf die anstehende Kommunalwahl bedeute dies, dass man in der SPD vor Ort für eine moderne und fortschrittliche Kommunalpolitik eintrete. Diese müsse sich auszeichnen durch aktive Bürgerbeteiligung und die umfassende Berücksichtigung des demografischen Wandels in allen politischen Handlungsfeldern.

So gelte es für die Gemeinde, partnerschaftlich mit dem Bürger umzugehen, aber nicht über ihn zu bestimmen. Zudem müsse Kommunalpolitik generationengerecht angelegt sein und dürfe nicht die jüngere, die mittlere und die ältere Generation gegeneinander ausspielen. Diese Gleichwertigkeit bei der Umsetzung von gemeindlichen Vorhaben gelte auch für die einzelnen Ortsteile. Kurzum: Die SPD Markt Pressig werde diesen zukunftsorientierten Politikansatz aufgreifen und in ihrem Wahlprogramm umsetzen.

Personell stehe die SPD kurz vor dem Abschluss der Kandidatenfindung und bitte nunmehr vor allem Frauen darum, noch auf den Listenzug aufzuspringen. Der SPD-Gemeindeverband biete nämlich im Sinne einer aktiven Bürgerbeteiligung ebenso SPD-Nichtmitgliedern einen Listenplatz an. Dadurch erhalte jeder Demokrat die Möglichkeit zur gleichberechtigten Teilhabe und somit auch zur Mitbestimmung in seinem Gemeinwesen.

Für das Wahlprogramm der SPD könne bis zur nächsten Sitzung auch jede Bewerberin und jeder Bewerber seine Ideen und Vorschläge einbringen. Noch im Dezember habe man dann die Nominierungskonferenz vorgesehen. mp