SPD begrüßt das neue G9

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Die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) in Bayern ist nach Ansicht der SPD-Landtagsabgeordneten Kathi Petersen (Schweinfurt) und des stellvertretenden ...

Die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) in Bayern ist nach Ansicht der SPD-Landtagsabgeordneten Kathi Petersen (Schweinfurt) und des stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Paul Hümmer (Sand) ein Grund zur Freude. Petersen sieht darin, wie die Sozialdemokraten mitteilten, einen Erfolg der "jahrelangen harten Oppositionsarbeit im bayerischen Landtag".
Sie betont: "Das ist ein guter Tag für für die bayerischen Schülerinnen und Schüler. Wir schenken ihnen mehr Zeit zum Leben und Lernen. Der ,Rohbau' eines neuen G9 steht jetzt, mehr aber auch noch nicht. Wir Sozialdemokraten im bayerischen Landtag werden uns dafür einsetzen, dass das neue G9 auch ein pädagogischer Erfolg wird. Und wir müssen uns auch um die 250 000 Kinder und Jugendlichen kümmern, die sich derzeit noch durch das G8 kämpfen. Auch sie müssen von den Verbesserungen profitieren", fordert sie.
Petersen und Paul Hümmer versichern, auch die anderen Schularten würden nicht vernachlässigt. Das Gymnasium sei nicht alles. Die Schulleitungen an den Grund- und Mittelschulen müssten entlastet, die Ausbildungskapazitäten für Lehrkräfte an Förderschulen erweitert sowie die Real- und Berufsschulen mit mehr Lehrkräften versorgt werden, fordern sie. Kleinere Klassen und weniger Unterrichtsausfall seien weitere Schwerpunkte der SPD. red