Auch im vierten Jahr erfreute sich der Jazz auf der Böhmerwiese großer Beliebtheit. Tausende Besucher zog es vor die romantische Kulisse.
Von Terrorangst war am Wochenende auf der Böhmerwiese, wo bereits zum vierten Mal das Blues- und Jazzfestival seinen Auftakt fand, weit und breit nichts zu spüren. Die Stimmung war heiter und ausgelassen, sowohl die Besucher als auch der Veranstalter, das Stadtmarketing Bamberg, waren tiefenentspannt. Bei sonnigem Wetter und milden Temperaturen genossen auch heuer wieder mehrere tausend Musikfreunde drei Tage lang die besondere Atmosphäre der Böhmerwiese.
Lediglich am Eingang zur Veranstaltungsfläche im Gärtnerviertel gab es dieses Jahr erstmalig Kontrollen. Doch die meisten Besucher hatten Verständnis und gewährten Ordnungskräften einen Blick in große Taschen oder Rücksäcke, berichtete Klaus Stieringer vom Stadtmarketing. "Die Kontrollen sind den neuen Sicherheitsauflagen geschuldet, trugen aber sicherlich in keinsterweise dazu bei, die Stimmung zu nehmen."
Nach wie vor erfreue sich der Jazz im Gärtnerviertel ebenso großer Beliebtheit wie die Konzerte im Landkreis, die ebenfalls im vollen Gange sind.


Besucherzahlen steigen

"Von Jahr zu Jahr entdecken, so hat es den Anschein, immer mehr Musikfreunde die Böhmerwiese. Selbst die Anzahl der auswärtigen Besucher steigt ständig", bilanzierte Stieringer. der Stadtmarketing-Geschäftsführer. Doch trotz der vielen Gäste - seiner Meinung nach fungiere die Böhmerwiese während des Festivals auch als Treffpunkt für sämtliche Musiker der Region - wurde hier ohne Zwischenfälle oder Beschwerden gefeiert.
Am heutigen Montag geht es dann weiter mit dem Blues und Jazz in der Innenstadt. Ab 16.30 Uhr warten hier in den nächsten Tagen rund 40 Konzerte am Gabelmann und Maxplatz auf die Besucher. Einlasskontrollen wie auf der Böhmerwiese wird es laut dem Veranstalter nicht geben.
Sicherheitskräfte und Polizei werden jedoch stichpunktartige Kontrollen durchführen. "Am besten man lässt große Taschen und Rucksäcke zu Hause und bringt nur seine gute Laune mit", rät der Citymanager.