In der letzten Gemeinderatssitzung in Hausen sind die Ergebnisse des Beteiligungsprojekts "Hausens Zukunft gestalten" vorgestellt worden. Der Projektauftakt fand im September 2019 statt. Durchgeführt ...
In der letzten Gemeinderatssitzung in Hausen sind die Ergebnisse des Beteiligungsprojekts "Hausens Zukunft gestalten" vorgestellt worden. Der Projektauftakt fand im September 2019 statt.
Durchgeführt wurde das Projekt für Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 17 Jahren durch die kommunale Jugendpflege des Kreisjugendrings (KJR) Forchheim sowie den örtlichen Gemeindejugendpfleger Patrick Peter.
Zu Beginn des Vortrages bedankten sich Kreisjugendpflegerin Stefanie Schmitt und Gemeindejugendpfleger Patrick Peter bei den Gemeinderäten für die Unterstützung und das Interesse an offenen Gesprächen mit den Kindern und Jugendlichen im Bürgerhaus. Für die damals nicht anwesenden Politiker und Bürger wurden einige Impressionen mit Hilfe von Fotos gezeigt. In Kleingruppen konnten die Kinder und Jugendlichen aus Hausen ihre Meinung und Wünsche zu vier unterschiedlichen Themen äußern.
Im Uhrzeigersinn konnte so jeder Teilnehmer jedes Thema bearbeiten. Zum einen ging es um die freie Zeit, die sie neben Schule und Hausaufgaben für Hobbys oder einfach zum Entspannen zur Verfügung haben. Dies sei laut Pressemitteilung des KJR vor allem für zukünftig stattfindende Angebote interessant, da diese dann besser geplant und gelegt werden könnten. Die wohl bequemste Themenecke war die "Mein-Leben-in-zehn-Jahren"-Ecke. Im "Klassentreffenmodus" sollten sich die Kinder und Jugendlichen Gedanken machen, wo und wie sie sich ihr Leben in zehn Jahren vorstellen. In dieser Arbeitsgruppe sollte es im Gespräch um mögliche Ausbildungen, Berufe und Familiengründung gehen. Für die Verantwortlichen war hier wichtig, dass sich viele der Jugendlichen vorstellen können, wegen der guten Lage in Hausen wohnen zu bleiben.
Welche Orte meidet die Jugend?
Zum anderen war ein Thema, welche Orte die Kinder und Jugendlichen in Hausen gerne aufsuchen beziehungsweise welche sie meiden. Hierbei sollte es konkret um beliebte Treffpunkte oder auch Örtlichkeiten gehen, die ihrer Meinung nach gefährlich sind oder nicht zum Wohlfühlen einladen.
Als Ergebnis kristallisierte sich bei allen vier Kleingruppen heraus, dass sie sich zum Großteil sehr wohl in ihrer Heimatgemeinde fühlen. Einzig die Straßenüberquerung am Ortseingang von Forchheim kommend wurde als Gefahrenstelle für Fahrradfahrer genannt.
Des Weiteren ging es in der "Wünsche-Ecke" um sämtliche veranstaltungstechnische beziehungsweise räumliche Wünsche, die den Teenagern auf den Nägeln brannten. Hier wurden unter anderem Dinge wie Skateranlage, Jugendtreff und verschiedene Ausflüge beispielweiße in eine Trampolinhalle genannt.