Bernhard Panzer Positive Reaktionen auf den Wunsch, die Schüler am Streik in Erlangen teilnehmen zu lassen, kamen inzwischen von der Mittelschule, aus dem Liebfrauenhaus und vom Gymnasium. Mittelschule und Liebfrauenhaus geben teilnehmenden Schülern früher frei, ohne eine Nacharbeit zu verlangen.

An der Mittelschule betrifft das die komplette sechste Schulstunde, während die Kinder an der Privatschule rechtzeitig vor Abfahrt des Busses gehen dürfen. Die Haltestelle ist direkt gegenüber der Schule. Bedingung ist in beiden Fällen, dass eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern vorliegt.

Auch am Gymnasium können Eltern ihre Schüler für die sechste Stunde befreien lassen, wie die Schülermitverwaltung mit der Schulleitung ausgehandelt hat. Allerdings muss die ausfallende Stunde dann verpflichtend an einem Nachmittag im Dezember nachgeholt werden. Dann wird rund um die Schule Müll gesammelt.

Die Herzogenauracher Future-Aktivisten "begrüßen ausdrücklich die Bereitschaft der Schulen." Die Parents wollen sich an der Müllaktion des Gymnasiums darüber hinaus aktiv beteiligen, "damit das nicht den Touch einer Strafaktion kriegt", wie Astrid Holzammer feststellt.