Für die Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Altenkunstadt 1881 war 2019 sicherlich eines der arbeitsreichsten Jahre der Vereinsgeschichte. Denn aufgrund der Grundschulsanierung musste die Schießstätte komplett leergeräumt werden. Trotz alledem konnte, wie die Jahreshauptversammlung deutlich machte, das Vereinsgeschehen am Leben gehalten werden.

Die Dritte Bürgermeisterin Allmut Schuhmann verwies auf die Sitzungen des Bauherren-Ausschusses und bat das Schützenmeisteramt, den Kontakt mit der Gemeinde aufzunehmen, so dass deren Wünsche schon bei den begonnenen Grundschulsanierungsmaßnahmen Berücksichtigung finden können. Zu den baulichen Maßnahmen selbst bemerkte die Bürgermeisterin, dass sich diese im Zeitplan befänden.

Der Erste Schützenmeister Alexander Fürst sprach in seinem Rechenschaftsbericht diesmal von einem besonders arbeitsintensiven Vereinsjahr, mussten doch alle Anlagen aufgrund der Grundschulsanierung ausgebaut und das Inventar an anderer Stelle eingelagert werden. Er dankte an dieser Stelle allen, die dabei mitgewirkt haben, sowie denen, die die Unterbringung des Vereinsinventars ermöglichten, recht herzlich.

Auch über das Entgegenkommen des Patenvereins habe sich der Vorstand gefreut, denn so können in Weismain regelmäßig ein Schießtraining abgehalten und die sportlichen Entscheidungen durchgeführt werden.

Teilnahme an Wettbewerben

Mit Blick auf die Veranstaltungen erwähnte Fürst unter anderem das Osterschießen, die Ortsmeisterschaften und das Hauptschießen, verbunden mit dem Schützen- und Volksfest. Besucht wurden von den aktiven Schützen 22 auswärtige Hauptschießen. Von einer lebhaften Teilnahme an den Schießwettbewerben berichtete Sportwart Christian Zöcklein, wobei wie immer auch das Interesse an den Ortsmeisterschaften mit 131 Einzelschützen und 32 Mannschaften recht erfreulich gewesen sei. Am Hauptschießen 2019 beteiligten sich 123 Schützen. Anlässlich des Schützenfests konnte Alexander Fürst die von Walburga Kraus gestiftete Ehrenscheibe erringen, während Lorenz Kraus Gewinner der Gemeindescheibe wurde. Schützenkönigin wurde Jutta Beierlipp, während als Schützenkönig Jonathan Rinker zu Ehren kam.

Fürst ging auf die Terminplanung für 2020 ein. Vom 2. bis 6. März findet die Ortsmeisterschaft statt, am 6. April das Osterschießen und vom 20. bis 24. April das Hauptschießen. Das Schützen- und Volksfest wird am 6. und 7. Juni ausgerichtet.

Der Vorsitzende leitete dann zu dem von Tristan Rinker eingereichten Antrag über, der vor allem die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der Schießstätte zum Inhalt hatte. Diskutiert wurden dabei insbesondere die möglichen staatlichen Fördermaßnahmen und Verbands-Zuwendungen für Vereine sowie, inwieweit Voraussetzungen und neue Entscheidungen hinsichtlich des Mitgliedsbeitrags erforderlich sind, welches Aussehen die Räumlichkeiten künftig haben sollen und welche Möglichkeiten für den Verein bestünden, die Schießanlage selbst zu modernisieren.

Auftrag an den Vorstand

Dem Vorstand wurde der Auftrag erteilt, diese Punkte aufzugreifen, damit die Schießstätte - sobald der ausbaufähige Zustand der Grundschulräumlichkeiten erreicht ist - wieder entsprechend eingerichtet und mit den entsprechenden sportlichen Anlagen ausgestattet werden kann. Schützenmeister Fürst kündigte in diesem Zusammenhang an, es werde dazu gegebenenfalls eine außerordentliche Mitgliederversammlung geben. dr