"Bayerns beste Bioprodukte" sind zum vierten Mal auf der "Grünen Woche" in Berlin ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung in Gold erhielt Peter Schubert aus Unterrüsselbach für seine "Gockel-Bolognese."
Zwei Hauptkriterien machten diesen Wettbewerb aus: Es musste ein regionales Produkt sein und gleichzeitig ein Bioprodukt. Bis zu drei Erzeugnisse konnten Hersteller und Verarbeiter für den Wettbewerb einreichen, wobei die Zutaten zu zwei Dritteln aus Bayern stammen mussten.
Die Gockel-Bolognese übertrifft die geforderten Kriterien, denn der Geflügelhof Schubert ist ein Demeter-Betrieb und die Tomaten für die Soße stammen von einem Demter-Betrieb aus dem Knoblauchsland. Insofern ist die Gockel Bolognese ein "Topregionales Produkt". Und es schmeckt gut. Das war natürlich ebenfalls wichtig, um Bayerns bestes Bioprodukt zu werden.
Schuberts sind sicher, dass die Juroren mit der Auszeichnung auch den Beitrag zum Tierschutz und zur artgerechten Haltung würdigten. Auf dem Geflügelhof werden die Brüder der Legehennen in großem Umfang mit aufgezogen und wachsen ein halbes Jahr lang auf dem Geflügelhof. Das ist zugleich das Alleinstellungsmerkmal des Produktes. Die Gockelaufzucht ist teuer, denn es wird Demeter-Futter benötigt, ein Stall und natürlich ein großer Auslauf, damit die "Männer" genügend Bewegung haben und sich nicht in die Quere kommen.
Den Schuberts ist es daher wichtig, möglichst das ganze Fleisch des Gockels zu verwerten. Das gelingt am besten mit der Gockel Bolognese. Erhältlich ist sie für 4,50 Euro im Laden des Geflügelhofes Schubert oder in den Dorfläden in Eckenhaid oder Simonshofen. Der Wettbewerb ist eine Initiative der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau Bayerns (LVÖ) und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert. Mit dem Wettbewerb soll auf Bioprodukte aufmerksam gemacht werden.
Petra Malbrich