Die Gemeinde Sand beteiligt sich an der Handy-Aktion Bayern. Mit den alten Handys soll Gutes getan werden, denn die Handys gelten als Schatzkisten. Auf die Aktion weist der Dritte Bürgermeister von Sa...
Die Gemeinde Sand beteiligt sich an der Handy-Aktion Bayern. Mit den alten Handys soll Gutes getan werden, denn die Handys gelten als Schatzkisten. Auf die Aktion weist der Dritte Bürgermeister von Sand, Paul Hümmer (SPD), hin.
Alte Handys verursachen alljährlich mindestens 5000 Tonnen Elektronikschrott. Oder: Ausgediente Mobiltelefone verschwinden oft in der Schublade und bleiben dort. Doch die kleinen "Schatzkisten" enthalten wertvolle Rohstoffe wie Gold oder Kupfer. Sie sind zu wertvoll, als dass sie ungenutzt bleiben sollten, auch weil die Rohstoffgewinnung massive Probleme verursacht. Damit das nicht so bleibt, hat das "Eine-Welt- Netzwerk" Bayern die Handy-Aktion Bayern gestartet. Die Gemeinde Sand beteiligt sich auf Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion daran.
Dazu werden die nicht mehr gebrauchten Geräte gesammelt. Sie werden dann in einem aufwendigen Prozess aufbereitet.
Nachdem Akku und Display entfernt worden sind, werden die Altgeräte zunächst aufgeschmolzen, um unedlere Metalle wie Eisen und Kupfer wegzunehmen. In einem elektrochemischen Verfahren werden der verbleibenden Schmelze anschließend die geringen Anteile an edlen Metallen entzogen, vor allem Silber, Gold und Platin; diese Aufbereitung ist teuer.
Die Rücknahmestelle ist das Fundbüro in der Gemeindeverwaltung in Sand. Das Unternehmen Telekom ist der technische Träger der Aktion. Es verdient laut Paul Hümmer nichts an dieser Handyrücknahme. red