Es ist 22 Jahre her, dass der Verein Neues Palais die Bamberger Gitarrentage gegründet haben. Schon von Beginn an wurden mehrere Konzerte veranstaltet, die sich einerseits aus den in Bamberg ansässigen Künstlern, andererseits aus international bekannten Musikern zusammensetzen.
Auch in diesem Jahr ist es ein kleiner, feiner Reigen an Gitarristen, die sich in der wunderschönen und akustisch abgestimmten Johanniskapelle am Oberen Stephansberg einfinden werden - und das vom Samstag, 28. Oktober, bis zum Samstag, 18. November. Die Musiker kommen aus Kroatien, Deutschland, Schweden und den USA.
Den Auftakt macht am morgigen Samstag kein Geringerer als John Long. Ein Bluesmusiker, der sich den Rhythmen des Delta Blues verschrieben hat und auf den Weltbühnen mit seinen Grooves zu Hause ist. Ursprüngliche tiefe Bluesmusik aus den 20er und 30er Jahren ist sein Metier.
Gefolgt von einem der besten Klassiker der jetzigen Generation: Srdjan Bulat, der das zweite Konzert am 4. November, gestalten wird. Seine Interpretation der spanischen klassischen Gitarrenmusik ist ein Fest - ebenso wie die der zeitgenössischen Komponisten aus seinem Heimatland Kroatien. Eine schöne Option war das Angebot des Vereins Neue Musik Bamberg, dessen Reihe "Tage der Neuen Musik" ebenfalls im November stattfinden wird. So findet das Konzert mit dem hochkarätigen Gitarrenduo Steuber/Öllinger am 10. November statt und bespielt sowohl das Guitar-Festival als auch das Neue Musik Festival.
Das Finale der Gitarrentage am 18. November führt in die Musik der Renaissance - und gleichzeitig in den hohen Norden. Aus Schweden kommt der junge und erfolgreiche Jonas Nordberg mit seiner Laute und spielt Musik von Puccini, Kapsberger, J.S. Bach und anderen.
Beginn der Konzerte in der historischen Johanniskapelle ist jeweils um 20 Uhr, Einlass um 19.30 Uhr. Die Karten gibt es im Vorverkauf im BVD in der Langen Straße. red