Die Keltereien der Gartenbauvereine im Landkreis starten zusammen mit dem Saftmobil des Kreisverbandes in die Keltersaison 2020 und bieten allen Interessierten an, ihr Obst zum eigenen Saft verarbeiten zu lassen.

Normale Erntemenge

Die starken Spätfröste im Mai haben zwar einiges an Ertrag gekostet und an manchen Stellen auch zum Totalausfall geführt. Dennoch dürfte die Erntemenge auf den gesamten Landkreis gesehen normal ausfallen. Bei einem Treffen der Keltereien wurden auch die Vorkehrungen besprochen, um den Maßnahmen zum Corona-Infektionsschutz Rechnung zu tragen.

Am grundsätzlichen Ablauf ändert sich allerdings nichts: Der genaue Press- und Abfülltermin ist von jedem Kunden wie üblich mit der Kelterei vorab zu vereinbaren. Vor Ort sind dann die einschlägigen Abstands- und Hygieneregeln zu beachten. Eigener Mund-Nasen-Schutz ist mitzubringen und zu benutzen.

Die Kelterwarte bitten wieder darum, nur die tatsächlich gemeldeten Mengen anzuliefern und behalten sich vor, zu viel gelieferte Mengen aus Rücksicht auf die Wartenden nicht anzunehmen.

Damit eine Vermischung in den Abfüllanlagen vermieden werden kann, werden tagsüber Äpfel und Birne und jeweils am Tagesende Quitten und anderes Obst abgefüllt.

Kreisfachberater Michael Stromer weist darauf hin, dass die Qualität des zu erzielenden Saftes natürlich mit der Qualität des angelieferten Obstes zusammenhängt. Wird das Obst bereits Tage vor der Weiterverarbeitung geerntet, sollte auf eine kühle Zwischenlagerung geachtet werden und faules Obst aussortiert werden. Die Äpfel und Birnen sollten möglichst genussreif geerntet werden, um einen aromatischen Saft zu erhalten.

Preise und Infos

Die Preise für das Abfüllen in die "Bags" liegen wie in den Vorjahren bei 1,80 Euro für den Fünf-Liter-Beutel und bei 3 Euro für den Zehn-Liter-Beutel.

Ein Infoblatt mit den Terminen kann auch unter landespflege-lichtenfels.de heruntergeladen werden. red