Die Eisenbahnsinggruppe "Frohsinn" Pressig blickte in ihrer Hauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Man wäre zwar froh, junge Sänger als Neuzugänge zu bekommen, aber noch sei Substanz vorhanden, hieß es.
Bei den Neuwahlen setzten die Mitglieder auf den bewährten Vorstand. Bürgermeister Hans Pietz dankte dem Vorstandsteam und erinnerte daran, dass dies vor drei Jahren ganz anders aussah. Nachdem Klaus Scherer damals, nach 20-jährigem Vorsitz, das Amt niedergelegt hatte, fand sich zunächst kein Nachfolger. Rudi Räder war es, der ein Jahr später in die Bresche sprang. Nun wurde ihm in der Jahresversammlung eine gute Arbeit bestätigt. Er wurde mit einstimmigem Votum für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden gewählt. "Rudi Räder hat inzwischen unserem Verein seinen Stempel aufgedrückt und mit Umsicht und Sorgfalt den Verein geleitet", stellte Schriftführer Siegfried Neubauer fest. Räder betonte, dass er große Unterstützung von allen Positionsträgern erhalte. Der Chor habe bei seinen vielen Auftritten geglänzt. Ehrenchorleiter Georg Wolf konnte die gute Resonanz bei öffentlichen Auftritten nur bestätigen. Allerdings brauche man dringend Nachwuchs, drückte er seine Bedenken aus, noch lange mit einer überalterten Chorbesetzung durchhalten zu können.
Schriftführer Siegfried Neubauer sprach von 87 Mitgliedern, davon sind 23 aktive Sänger. 16 von diesen 23 Sangesbrüdern sind älter als 70 Jahre. "Uns fehlen eindeutig jüngere Sänger", stellte der Schriftführer fest. Immerhin sind die Aktiven äußerst fleißig. 41 Singstunden und 13 öffentliche Auftritte geben Zeugnis davon. Als "tüchtigster und zuverlässigster Sangesbruder" kristallisierte sich Notenwart Helmut Eichhorn heraus.
Kassier Peter Schmid konnte die Versammlung mit einem positiven Kassenstand erfreuen. Bei den Neuwahlen wurde der gesamte Vorstand wiedergewählt: Vorsitzender Rudi Räder, Zweiter Vorsitzender Ernst Knobloch, Kassenführer Peter Schmid, Schriftführer Siegfried Neubauer, Kassenprüfer Hans Strohmer und Peter Bär. eh