"Romantisches Häuschen" muss weichen

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Das Häuschen in der Bamberger Straße soll weichen. Foto: Benhard Panzer
Das Häuschen in der Bamberger Straße soll weichen.  Foto: Benhard Panzer

Bernhard Panzer Zweimal ging es im Bauausschuss am Mittwochabend um Bauvorhaben, die die Innenstadt betreffen. Beidemale gab es keine Einwendungen, auch wen...

Bernhard Panzer

Zweimal ging es im Bauausschuss am Mittwochabend um Bauvorhaben, die die Innenstadt betreffen. Beidemale gab es keine Einwendungen, auch wenn es zu einem Projekt in der Bamberger Straße auch eine kritische Anmerkung gab.
"Ist das Fachwerk denn nicht geschützt?", wollte Erich Petratschek wissen und bezog sich auf den geplanten Abbruch eines kleinen Hauses in der Bamberger Straße. Dort, in der Bamberger Straße10 und 12, wird eine Sieben-Zimmer-Wohnung zu vier Zwei-Zimmer-Wohnungen umgebaut.
Dem Vorhaben muss ein "romantisches Häuschen" weichen, wie es Bürgermeister German Hacker (SPD) ausführte. Denkmalgeschützt sei es nicht, ergänzte Susanne Strater vom Planungsamt. Bauherren sind Andrea und Edmund Bitter.
Kurt Zollhöfer (CSU) stolperte darüber, dass das Vorhaben einen Kinderspielplatz erforderlich macht. Zwei-Zimmer-Wohnungen ließen ja nicht darauf schließen, dass da Familien mit Kindern einziehen. Das Baurecht unterscheide da nicht, erläuterte Strater. Selbst bei Seniorenwohnungen würde ein Spielplatz erforderlich, wenn das Vorhaben eine bestimmte Größe erreicht.
Eine Straße weiter, in der Hinteren Gasse, sollen Garagen und ein Nebengebäude abgerissen werden, um einem Dreifamilienwohnhaus mit Garage Platz zu machen. Hierzu hatten Karin und Peter Friedl eine Voranfrage gestellt. Die Verwaltung hatte keinen Einwand, die Stadträte folgten. In der Tischvorlage zur Sitzung heißt es unter anderem: "Das geplante Bauvorhaben fügt sich...in die Eigenart der näheren Umgebung ein." Für Bürgermeister Hacker ist das Vorhaben "in dem Hinterhof mit Garagen eine Aufwertung gegenüber dem jetzigen Zustand."