Die sechs Glocken im nahen Turm der Markgrafenkirche läuteten sie ein, die Drossenfelder Weihnacht, die bei der dritten Auflage einen Rekord verbuchen konnte. Fast 1000 Besucher kamen, genossen stimmungsvolle Stunden zwischen Bräuwerck und Eishaus und den abendlichen Blick ins Rotmaintal.
16 Vereine boten fast alles, was zur Vorweihnachtszeit gehört: vom weihnachtlicher Deko über Destilliertes und Selbstgebackenes bis hin zu Fruchtspießen und Gemüsesuppe.
Dicht umlagert waren die Stände, an denen Baumschmuck, Handarbeiten und Gedrechseltes zur Auswahl standen. Und alle, die verkauften, zum Teil für einen guten Zweck wie für die Kinderstiftung "Hoffnungsstrahl", zeigten sich richtig zufrieden. Die Leute hätten sich offenherzig gezeigt, so das Fazit.
Zum Wohlfühlen trug ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bei. Der Gesangverein Neuenreuth begrüßte die Gäste mit besinnlichen Liedern, strahlende Augen gab es beim Sunshine-Chor, und die Lindauer Tanzmäuse wirbelten unter der Linde. Der Nachwuchs der Theatergruppe Brücklein überraschte mit der Aufführung des Stücks "Der Traumbär", während die Kita "Kunterbunt" den "kleinen Trommler" intonierte. Dazwischen die mächtigen Klänge des Musikvereins Neudrossenfeld-Altenplos und die adventlichen Weisen der Akkordeongruppe Neudrossenfeld.
Die kirchliche Band "Hauptsache" brachte jugendlichen Pep in die anbrechende Nacht. Ein schon bekanntes Gesicht mit viel
Ausstrahlung war wieder Blickfang. Es gehört Eva Neumann aus Brücklein, dem Weihnachtsengel. Sie machte das wieder richtig gut, fast professionell, moderierte die Drossenfelder Weihnacht und verteilte großzügig Geschenke an die Kinder.
Die Gymnasiastin des Kulmbacher CVG ist ein würdiger Weihnachtsengel: "Ich glaube an Gott und will das weitergeben", sagte sie.
Erstmals dabei waren die "Faschingsfreunde Rotmaintal" mit "Heißen Kurzen" und der benachbarte SC Altenplos mit weihnachtlicher Vielfalt für den Baum.
Über die große Resonanz freute sich auch Bürgermeister Harald Hübner, der seine Vertreterin Michaela Schirmer lobte, die im Vorfeld die organistorischen Fäden gezogen hatte. "Unsere Weihnacht ist auch für viele Bürger aus den Nachbargemeinden ein fester Termin im Kalender. 2018 wird sie wieder stattfinden, denn alle haben gerne mitgemacht", betonte das Gemeindeoberhaupt. hw