An die Übergabefeier des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs am Sonntag nach Fronleichnam erinnerte Vorsitzender Berthold Schmidt bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Reitsch im neu gestalteten Schulungsraum. Sein Dank galt allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten.

Der Vorsitzende gab einen kurzen Ausblick auf die Termine 2020 und dankte allen Geld- und Sachspendern.

Kommandant Matthias Kaim blickte auf zahlreiche Termine zurück. Die Übungen konzentrierten sich ihm zufolge hauptsächlich auf die Ausstattung des neuen Fahrzeugs, "damit das angeschaffte Material im Ernstfall auch sicher und zielgerichtet eingesetzt werden kann".

Im vergangenen Jahr habe die Reitscher Wehr sechs Mal ausrücken müssen, zu zwei Bränden, einer technischen Hilfeleistungen und drei Absicherungen von Veranstaltungen, so der Kommandant. Sechs Aktive hätten die Prüfung zum Feuerwehrführerschein absolviert. Auch einige Renovierungsarbeiten am Feuerwehrhaus habe man durchgeführt. Heuer steht laut Kaim der Neubau einer Halle für das neue Fahrzeug auf dem Programm, da der bisherige Stellplatz nicht den Vorschriften der Unfallverhütung entspricht.

Die aktive Mannschaft bestehe aktuell aus sechs Frauen und 25 Männern. Matthias Kaim bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung von allen Seiten.

Besonderer Dank galt Fähnrich Markus Bayer, der seit 25 Jahren die Fahne schwingt.

In seiner Funktion als Jugendwart hob Matthias Kaim den hervorragenden zweiten Platz beim Kreisleistungsmarsch in Hesselbach und den ordentlichen 13. Platz beim Bezirksleistungsmarsch in Hof hervor. Insgesamt hätten die neun Jungendlichen etwa 110 Stunden bei 45 Übungen geleistet.

Melanie Müller berichtete über die Aktivitäten der Kinderfeuerwehr, der derzeit 25 Jungen und Mädchen angehören.

Eva Büttner gab in ihrem Kassenbericht einen Überblick über die finanzielle Situation des Feuerwehrvereins. Rudolf Bayer und Bruno Hoderlein bescheinigten ihr eine tadellose Buchführung.

Bürgermeister Rainer Detsch ging vor allem auf die Neuanschaffungen im Feuerwehrwesen der Großgemeinde Stockheim sowie auf die Dorferneuerung Reitsch und die damit verbundenen Aktivitäten ein. Er brachte seine Wertschätzung gegenüber der Feuerwehr zum Ausdruck und betonte die Erfordernis der Ortsteilfeuerwehren, deren Unterstützung und Ortskenntnis durch nichts zu ersetzen sei. Der Bürgermeister lobte ferner die Jugendarbeit.

Auch Kreisbrandinspektor Harald Schnappauf zollte der Feuerwehr Reitsch seinen Respekt. Er dankte der Gemeinde für die sehr gute Kooperation. Auch er zeigte sich sehr beeindruckt von der erfolgreichen Nachwuchsarbeit.

Der ehrenamtliche Dienst sei unbezahlbar, betonte der Kreisbrandisnpektor. Er sei aber leider keine Selbstverständlichkeit mehr, denn man muss hierfür Freizeit opfern und riskiere gegebenenfalls seine Gesundheit. Er dankte allen Aktiven für ihren Dienst. red