Auf dem Grundstück für das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Heßdorf tut sich was. Die Arbeiten markieren aber nicht den Beginn des Neubaus, sondern es muss zunächst der Fuß- und Radweg nach Hannberg verlegt werden.
Die Planergemeinschaft "ibs & arch b+" legte dem Gemeinderat die Tekturplanung für das neue Feuerwehrgerätehaus vor, die von den Planern Oliver Schüßler und Burkhardt Niepelt dem Gremium näher erläutert wurde. Der ABC-Zug des Landkreises wird nach Fertigstellung des Gerätehauses von Herzogenaurach nach Heßdorf umziehen. Aus diesem Grund wurde auch eine Planänderung notwendig, so bekommt das Gerätehausneubau auch eine ABC-Werkstatt und für das Dekontaminations-Fahrzeug einen Stellplatz. Deswegen wird auch der Waschplatz an die Westseite verlagert und die vorgesehene Montagegrube entfällt.


Erweiterung ist später möglich

Wie die Planer erläuterten erfolgt die Ausrichtung des Gebäudes innerhalb der Baugrenze weitgehend parallel zur Straße. Der vorgesehene Waschplatz wird überdacht und damit könne das Gebäude bei Bedarf später auch problemlos erweitert werden. Durch die Umplanung und die vorher nicht einkalkulierten Grundstückskosten sowie eine Verbesserung der Statik und eine Erhöhung der Baunebenkosten wird das Feuerwehrgerätehaus um knapp 223 000 Euro teurer als ursprünglich geplant. Die Architekten rechnen jetzt mit Gesamtkosten von rund 1,8 Millionen Euro. Wie Bürgermeister Horst Rehder (BB) erläuterte, wurde der Tekturplan mit dem Kreisbrandrat und der Regierung von Mittelfranken bereits abgestimmt.
Wenn die notwendigen Genehmigungsanträge des Landkreises und der Regierung von Mittelfranken vorliegen, werden zu Beginn des Jahres die ersten Ausschreibungen verschickt. "Wenn die Genehmigungen kommen, wie wir uns das wünschen, kann spätestens im April der Spatenstich erfolgen", erklärte Niepelt auf Nachfrage aus dem Gremium.
Auch der in der Sitzung anwesende Kommandant Peter Bock zeigte sich zufrieden und betonte die gute Zusammenarbeit mit den Planern und der Gemeinde. Schließlich wird im Januar das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) ausgeliefert und es solle nicht länger als nötig im bisherigen beengten Feuerwehrgerätehaus untergestellt werden.