Die Freude über wachsenden Fahrradverkehr in Bamberg sieht die Stadtratsfraktion "Bamberger Bürgerblock" (BBB) derzeit durch negative Begleiterscheinungen getrübt. So führe das Fehlverhalten von etlic...
Die Freude über wachsenden Fahrradverkehr in Bamberg sieht die Stadtratsfraktion "Bamberger Bürgerblock" (BBB) derzeit durch negative Begleiterscheinungen getrübt. So führe das Fehlverhalten von etlichen Radfahrern zu gefährlichen Situationen und sogar Unfällen, wie immer wieder in Polizeiberichten zu lesen sei.
Stadtrat Andreas Triffo kritisiert in einer Pressemitteilung hier vor allem das "Geisterradeln", das unberechtigte Befahren von Gehwegen und Fußgängerzonen. Dies war Anlass für die BBB-Fraktion, einen Antrag an Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) zu stellen.
Demnach soll die Verkehrspolizei aufgefordert werden, verstärkt den Radverkehr zu überwachen. Eine Akzeptanz der Verkehrsteilnehmer untereinander sei sehr wichtig, die Grundlage hierfür ist laut BBB das Einhalten der gültigen Verkehrsregeln sowie gegenseitige Rücksichtnahme. red
Das ist ja nichts neues. Es gibt leider kaum einen Radfahrer oder eine Radfahrerin, der bzw. die sich an Verkehrsregeln hält. Entgegen der Einbahnstr. wo es nicht erlaubt ist, über die rote Ampel, verbotenes Rechtsabbiegen trotz roter Ampel, fahren auf der falschen Straßenseite usw. gibt es schon seit Jahrzehnten hier in Bamberg, lange bevor man darüber nachdachte, irgendwelche gelben Streifen auf die Straße zu malen oder verkehrssichere Kreuzungen zu gestalten, die von Radfahrern dennoch falsch befahren werden.
Die Liste von Verfehlungen ließe sich beliebig fortsetzen.
Aber auch Autofahrer und Fußgänger machen Fehler. Wenn man das wirklich kontrollieren würde, müsste man an jeder Kreuzung und in jeder Straße Kameras installieren, damit die "Sünden" erkannt und verfolgt werden können, dazu gehört dann auch eine eindeutige Kennzeichnung von Radfahrern.