Zur Freisprechungsfeier präsentierte das Berufsbildungsamt im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Coburg in Kunreuth, Landkreis Forchheim, ...
Zur Freisprechungsfeier präsentierte das Berufsbildungsamt im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Coburg in Kunreuth, Landkreis Forchheim, am Freitagabend seinen Berufsnachwuchs. 55 Absolventen aus der Region Oberfranken West konnten im Rahmen der klassischen Ausbildung zum Landwirt oder des Bildungsprogramms Landwirt nach bestandenen Prüfungen ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen.
Als Beste schlossen Stefan Schnapp (Landkreis Lichtenfels), Markus Grill (Landkreis Bamberg) und Louis Geldner (Landkreis Lichtenfels) die Ausbildung ab. Stefan Schnapp erhielt darüber hinaus für seinen hervorragenden Berufsschulabschluss den Staatspreis der Regierung Oberfranken. Ausbildungsberater Klaus Reininger ließ die Ausbildung noch einmal Revue passieren. Insgesamt, konstatierte er in seinem Prüfungsbericht, sei es bei einer Durchschnittsnote von 3,14 ein guter Jahrgang gewesen.
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Dass die meisten Absolventen die praktische Prüfung besser abschlossen als die Theorie, sei eher ein Beweis dafür, dass der Beruf Landwirt eben ein praktischer sei.
Mit den vorliegenden Ergebnissen würde die Landwirtschaft erneut einen hervorragend ausgebildeten, engagierten und kreativen Nachwuchs erhalten. Reininger bedankte sich vor allem auch bei den Prüfern, die über mehrere Tage im Einsatz gewesen waren, ebenso bei den praktischen Prüfungsbetrieben, die in der Prüfungszeit ihre Höfe für die praktischen Prüfungsaufgaben geöffnet hatten. In bewährter Manier waren das Georg Böhmer und Thomas Schwarzmann aus Großziegenfeld (Landkreis Lichtenfels), Holger Heilingloh aus Großwalbur (Landkreis Coburg), Heinrich Schwarzmann aus Neuses (Landkreis Forchheim) und Harald Reblitz aus Herreth (Landkreis Coburg).
Eine Werbeveranstaltung für den Beruf des Landwirts nannte Hans Vetter, Leitender
Landwirtschaftsdirektor am AELF Coburg, die Freisprechungsfeier für die Landwirte. Der Wettbewerb um die besten Köpfe, so Vetter, habe vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung längst begonnen. Die Landwirtschaft könne in diesem Wettstreit mit moderner Technik, wissenschaftlich fundierten Anbau- und Zuchtmethoden sowie mit Nachhaltigkeit in den Bewirtschaftungsmethoden auf dem Feld und im Stall punkten und jungen Leuten eine attraktive Berufschance bieten. Über die hoch qualifizierte duale Ausbildung als deutsches Erfolgsmodell referierte Dr. Klemens Brosig, Abteilungsdirektor der Regierung Oberfranken. Als neuer Prüfungsausschussvorsitzender wurde der Landwirt Holger Heilingloh aus Großwalbur vorgestellt. Er übernimmt den Vorsitz aus den Händen von Hans Vetter. Foto: gb
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