ad Kissingen/Landkreis — Die Weihnachtszeit ist ja bekanntlich die schönste Zeit. Doch nicht nur Familien und Kinder werden von den gemütlichen Märkten mit...
ad Kissingen/Landkreis — Die Weihnachtszeit ist ja bekanntlich die schönste Zeit. Doch nicht nur Familien und Kinder werden von den gemütlichen Märkten mit den bunten Ständen angelockt. Auch wenn die Zahl der Taschendiebstähle seit drei Jahren stetig gesunken ist, gibt es möglicherweise dennoch wieder Trick- und Taschendiebe, die ahnungslose Bürger um Bargeld oder Handys bringen wollen, meldet die Polizei.
Die unterfränkische Polizei gibt deshalb wie in jedem Jahr Tipps, wie man sich vor dreisten Langfingern schützen kann.
Diebe nutzen Gedränge aus
Es ist die Menge an Leuten und das meist herrschende Gedränge, die die Taschendiebe ausnutzen, um zuzuschlagen. Mit Sprüchen wie "Entschuldigen sie, wie spät ist es?" oder "Oh, jetzt habe ich sie versehentlich bekleckert!" wollen sie ihr Gegenüber bewusst aus dem Konzept bringen, um dann anschließend Geldbörse oder Handy aus Hand- oder Hosentasche zu stehlen.
Oftmals agieren auch mehrere
Täter gemeinsam. So lenkt der eine ab, damit der andere unbemerkt das Geld stehlen kann. Damit die Weihnachtsmarkt-Besucher sich vor solchen ungewollten Begegnungen schützen können, gibt das Polizeipräsidium Unterfranken folgende Tipps: Achten Sie stets darauf, dass Handtaschen fest geschlossen sind und klemmen Sie die Tasche am besten noch unter ihrem Arm ein.
Wachsam und misstrauisch
Bewahren Sie Geldbörsen, Mobiltelefone, Papiere und andere Wertgegenstände immer möglichst körpernah, wie beispielsweise in Jackeninnentaschen auf. Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie unbedingt notwendig. Lassen sie Taschen, Rucksäcke oder Jacken nie unbeaufsichtigt. Seien Sie wachsam und misstrauisch, wenn Sie das Gefühl haben, dass gerade jemand ein Ablenkungsmanöver einsetzt wie zum Beispiel. "Könnten Sie mir vielleicht Geld wechseln?" Bedenken Sie auch, dass man durch das Benutzen von Smartphones oft unaufmerksam ist und beim Tippen, Telefonieren oder Surfen im Internet dann leicht Opfer der Diebe werden kann. Wenn man schon Opfer eines Diebstahls geworden ist, dann können sich die Bestohlenen folgendermaßen Verhalten.
Machen Sie sofort auch andere Personen um sich herum auf den Diebstahl aufmerksam und verständigen Sie rasch die Polizei.Wenn möglich, prägen Sie sich den Täter gut ein, eine detaillierte Personenbeschreibung ist für eine Fahndung der Polizei später sehr wichtig. Gestohlene EC- und Kreditkarten sowie Handys sofort unter der bundesweiten Rufnummer 116 116 sperren lassen.
Auch dieses Jahr werden zahlreiche uniformierte Beamte im Rahmen der Prävention auf den Weihnachtsmärkten in ganz Unterfranken präsent sein. Außerdem werden sowohl zivile als auch uniformierte Beamte die Veranstaltungen überwachen.
red