Susanne deuerling

Die Dorferneuerungsmaßnahme in Birnbaum geht zügig voran. Der Ausbau der "Langen Seite" mit Gestaltung des Kirchenvorplatzes wurde 2015 begonnen. Die Baumaßnahme, die circa eine Million Euro kosten dürfte, wird über die Direktion für Ländliche Entwicklung in Bamberg gefördert. Bei der Besichtigung der Baustelle stellte Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) heraus, dass die Planung und Gestaltung gelungen sei. Im Hinblick auf das historisch gewachsene Hufeisendorf Birnbaum sei es wichtig, den dörflichen Charakter zu erhalten und durch entsprechende gestalterische Maßnahmen eine Aufwertung des Ortskerns zu erreichen.
Im Rahmen dieser Baumaßnahme wurden die Verkabelung der Stromversorgung, die Erneuerung der Wasserleitungen sowie die Verlegung von Glasfaserkabel zu den einzelnen Wohnhäusern mit realisiert.
Wunder bedankte sich bei Baurat und Teilnehmergemeinschafts-Vorsitzenden Karl Saueressig sowie bei Rainer Brendel vom Verband für Ländliche Entwicklung für die gute Koordination der Baumaßnahme. Letztlich bedankte er sich bei der bauausführenden Firma AS-Bau Hof für die schnelle Baudurchführung. Laut Auskunft der Baufirma wird in den nächsten Tagen der Asphaltunterbau eingebaut und die Pflasterarbeiten schlössen sich noch an. Bezüglich des Straßenbegleitgrüns wird in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung eine Einzelberatung der Anlieger vorgenommen. Der Bürgermeister erklärte, dass der Marktgemeinderat den Auftrag für die Planung der Restbaumaßnahmen in Auftrag gegeben habe. Er hoffe, dass eine hohe Förderung vom Amt für Ländliche Entwicklung gewährt wird, damit die Dorferneuerungsmaßnahme in Birnbaum in den nächsten zwei bis drei Jahren abgeschlossen werden können. Weiter dankte er auch dem örtlichen Wegbaumeister Heinz Kolb, der als Ansprechpartner den Bürgern in Birnbaum mit Rat und Tat zur Verfügung stehe. Als Fazit bleibt festzustellen, dass für den weiteren Erfolg der Baumaßnahme die Akzeptanz der Birnbaumer Bevölkerung sehr wichtig sei. Gerade die Verfahren der ländlichen Entwicklung bieten auch den Bürgern die Möglichkeit, sich mit Eigenleistung einzubringen und eigene private Maßnahmen durchzuführen.
Bürgermeister Gerhard Wunder zeigt sich zuversichtlich, dass dieses Verfahren zum Erfolg geführt werden kann.