Plakatzerstörer am Werk

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Zum Artikel "AfD beklagt sich über Vandalismus" vom 22. September erhielten wir folgenden Leserbrief: Seit Wochen verfolgt der politisch interessierte Leser oder Zuschauer in diversen regionalen oder ...

Zum Artikel "AfD beklagt sich über Vandalismus" vom 22. September erhielten wir folgenden Leserbrief: Seit Wochen verfolgt der politisch interessierte Leser oder Zuschauer in diversen regionalen oder überregionalen Zeitungen sowie Podiumsdiskussionen, auch im Fernsehen, Interviews mit ausgewählten Kandidaten der verschiedenen Parteien zu der bevorstehenden Landtagswahl in Bayern.

Bild von Parteizielen

Hier kann sich der Leser bzw. Zuschauer ein abgerundetes Bild davon machen, welche Ziele und Lösungsabsichten die diversen Kandidaten im Falle ihres Einzugs in den bayerischen Landtag verfolgen. Auf dieser Grundlage sollte es dann für den Interessierten ein Leichtes sein, sich für den einen oder anderen Kandidaten zu entscheiden. Das entspricht schönstem demokratischen Verhalten!

Weniger schön ist aber nach meinem Dafürhalten das Verhalten einer anderen Spezies. Es gibt Menschen, denen es offensichtlich ein tierisches Vergnügen bereitet, Wahlplakate (Eigentum der Parteien, in Röttenbach insbesondere der Grünen), die dem Wähler die Kandidaten auch visuell näher bringen sollen, zu zerstören.

Es handelt sich hierbei nicht um üblichen Vandalismus, also die reine Freude am Vernichten; vielmehr geht es hier einzig und allein darum, den politischen Gegner anonym in Nacht- und Nebelaktionen zu schädigen (Straftatbestand!).

Die offene Auseinandersetzung wird hier gescheut, ein wahrhaft merkwürdiges Demokratieverständnis. Gerhard Kühl, Röttenbach