Duschen und heizen mit Sonnenenergie? Welche Heizung ist die richtige und welche aktuellen Fördermöglichkeiten für Heizungserneuerungen gibt es? Dafür interessierten sich mehr als 30 Zuhörer im Landgasthof "Zur Sonne" beim Arbeitskreis Energie der SPD-Bürgergemeinschaft.
Siegfried Brütting hatte sämtliche Heizungssysteme auf Herz und Nieren geprüft und diese detailliert vorgestellt. Dabei wurde schnell der umweltpolitische Grundgedanke erkennbar: Zwar sei derzeit Öl eines der billigsten Heizmaterialien, jedoch stünden Holzpellets dem in nichts nach. Dabei sollte Brütting zufolge auf heimische Produktion geachtet werden.
Einen großen Anteil des Vortrages widmete er der Solarthermie, also der Erwärmung von Trinkwasser und Heizungswasser durch Sonnenergie. Im Gegensatz zur Photovoltaik werde dabei kein Strom erzeugt. Wer Heizkosten sparen will und gleichzeitig die Umwelt schonen möchte, für den sei die Solarthermie eine gute Möglichkeit, sein Ziel zu erreichen. Bei der Kombination von Heizungsmöglichkeiten aus regenerativen Energieträgern wurde klar, dass bei einem Neubau durchaus ein fast autarkes Heizen möglich ist.
Detlef Kräck, Sprecher des Arbeitskreises Energie der SPD/ Bürgergemeinschaft, stellte ausführlich die umfangreichen Fördermöglichkeiten bei einem eventuellen Austausch der Heizung vor. Welche Darlehen über die KfW-Bank erhältlich sind, wurde ausgiebig erörtert. Welche Möglichkeiten der Hausbesitzer oder Bauherr hat, wurde anhand der Bafa-Förderung (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) vorgestellt. Die möglichen Zuschüsse wurden in Fallbeispielen veranschaulicht. red