Peter Jacobi, Ehrenpräsident des Fränkischen Sängerbunds (FSB) gehört zu den ersten zehn Empfängern der neuen "Ehrenamtsmedaille für herausragende Verdienste um die Laienmusik". Eigentlich sollte die Medaille schon 2020 vom bayerischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst verliehen werden. Wegen Corona erfolgte das ein Jahr später.

Vergeben wird die Ehrenamtsmedaille alle zwei Jahre an maximal zehn Personen. Die Liste von Peter Jacobis Verdiensten ist lang. Vorsitzender des Sängerkreis es Coburg-Kronach-Lichtenfels von 1980 bis 1995, Mitglied im FSB-Präsidium ab 1985. Ab 1994 war er FSB-Präsident und habe den grundlegenden Wandel des mitgliederstärksten Sängerbundes in Bayern zu einem modernen Chorverband vorangetrieben, wie es in der Laudatio heißt.

Seit 1990 vertrat Peter Jacobi im Präsidium des Deutschen Sängerbunds (DSB) und späteren Deutschen Chorverbands die Interessen der Franken und Bayern. "Seine vielfältigen Erfahrungen im Bereich des Laienchorwesens als Sänger, Chorleiter und Verbandsfunktionär hat er über viele Jahre auch als Präsident des Landesverbandes Singen und Musizieren in Bayern sowie als Mitglied im Bayerischen Musikrat eingebracht und damit entscheidend zum herausragenden Renommee der Musikkultur in Franken und Bayern beigetragen." Gewürdigt wurden auch Jacobis "grenzüberschreitende Projekte", von den "Fränkisch-Thüringischen Chortagen bis hin zu internationalen Chorbegegnungen bis nach China. red