112 Kinder und Jugendliche aus Oberfranken haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Pandemie, Nachhaltigkeitsthemen und weiteren wissenschaftlichen Fragestellungen auseinandergesetzt. Sie forschten, untersuchten und entwickelten - und reichten ihre Arbeiten beim 20. oberfränkischen Regionalwettbewerb Jugend forscht ein. Erstmals fand der Wettbewerb rein digital statt.

In Chemie zeigten sich die Auswirkungen der Schulschließungen am deutlichsten: Schullabore waren nicht mehr erreichbar und so konnten die meisten Arbeiten nicht fertiggestellt werden.

Am Mittwoch um 17 Uhr war Preisverleihung. Die Jury verkündete die Gewinner bei der digitalen Preisverleihung auf oberfranken.de. Moderiert wurde die Veranstaltung von Christian Höreth gemeinsam mit Wettbewerbsleiter Michael Bail. Bereits am Donnerstag und Freitag in der Vorwoche hatten die Teilnehmer ihre insgesamt 69 Arbeiten auf einer digitalen Plattform präsentiert. Ihre virtuellen Messestände bestückten sie mit Fotos und Videos. Die Jury machte sich einen Eindruck von den Projekten und diskutierte mit den Nachwuchsforschern über die Videofunktion über ihre Projekte. Anschließend zeigten die Kinder und Jugendlichen ihren Familien, Freunden und Interessierten ihre Arbeiten.

Die virtuelle Messe war aus Sicht des Organisators, des Vereins Oberfranken Offensiv, und der Patenfirmen Brose Fahrzeugteile SE & Co. Kommanditgesellschaft aus Coburg, der oberfränkischen Sparkassen sowie der Firma KSB SE & Co. KGaA aus Pegnitz, die den Regionalwettbewerb finanziell unterstützen, ein voller Erfolg. 620 schauten an zwei Tagen an den digitalen Messeständen vorbei. Unter den Regionalsiegern Biologie kamen Mira Baumann und Emma Metze vom Gymnasium Ernestinum Coburg mit ihrem Thema "Vergleich von gängigen Apfelsorten aus dem Supermarkt mit heimischen Apfelsorten" auf den 2. Platz. Im Fachbereich Physik in der Sparte Jugend forscht gelang Niklas Boroczinski vom Gymnasium Casimirianum in Coburg ein 3. Platz mit dem Thema "Die Lagesensoren des Smartphones". Auch Lehrer wurden als besondere Förderer mit einem Preis bedacht. Der "Sonderpreis engagierte Talentförderer" ging an Ulrike Porombka vom Gymnasium Ernestinum Coburg. red