Seit 1991 gibt es den Coburger Ferienpass für Kinder, Jugendliche, Azubis und Studierende in Stadt und Landkreis Coburg. Was mit einem Kärtchen aus Papier begann, ist nach 30 Jahren selbstverständlich digital und direkt aufs Handy zu haben. Ulrich Schmerbeck (Kommunale Jugendarbeit) und Stefan Fey (Amt für Digitalisierung) stellten den Digitalpass am Mittwoch im Jugendhilfesenat vor - und beruhigten: Für alle, die nicht über ein Smartphone verfügen oder es vielleicht nicht ins Freibad mitnehmen möchten, gibt es den Pass weiterhin auf Papier. Er kann online bestellt und zu Hause ausgedruckt werden. Es wird aber weiterhin noch die Ausgabestellen geben, wo man die Pässe abholen kann.

Es bleibt bei der bekannten Aufteilung: In der Basisvariante ist der Pass kostenlos und ermöglicht vergünstigten Eintritt in die Partnereinrichtungen. Der B-Pass für acht Euro enthält den Eintritt für Schwimmbäder in der Region, die Pässe Ö (15 Euro) und Ö+ (20 Euro) ermöglichen das Busfahren beziehungsweise das Fahren mit Bus und Bahn. Die Pässe gelten während der Sommerferien. Schmerbeck hofft, dass das Angebot in diesem Sommer sich wieder an das Niveau von "vor Corona" annähert: 2019 machten 82 Einrichtungen mit, 2020 waren es nur 45. Aber 2020 wurden auch nur 830 Pässe verkauft. 2019 waren es noch 2298 gewesen - fast dreimal so viele.

Der Ferienpass soll online beantragt und bezahlt werden können über die Seite coburg.de/ferien. Freigeschaltet war dieser Service am Mittwoch noch nicht. Auch die angekündigte App fürs Handy war noch nicht zu finden. sb